Krösche tobt: Larssons WM-Ausbootung ist schlicht falsch
Krösche tobt über Larssons WM-Ausbootung

Am Montag erhielt Eintracht-Star Hugo Larsson (21) die schockierende Nachricht: Er wird nicht bei der WM im Sommer dabei sein. Schweden-Nationaltrainer Graham Potter (50) hat ihn nicht nominiert – obwohl Larsson in den letzten Jahren fester Bestandteil des Teams war. Die Entscheidung des Briten stößt auf großes Unverständnis bei Markus Krösche (45). Für ihn ist diese Entscheidung „sportlich schlicht nicht zu erklären“.

Krösche: „Hugo hätte Nominierung verdient“

Frankfurts Sport-Boss sagt: „Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft.“ Und weiter: „34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte diese Nominierung mehr als verdient gehabt. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch.“

Larsson mit schwacher Saison – Marktwert gefallen

Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Mittelfeldspieler hat eine verkorkste Saison hinter sich. Von seinen tollen Leistungen des letzten Jahres ist nichts mehr zu spüren. Folgerichtig sank sein Marktwert im März von 40 auf 32 Millionen – und wird wohl durch die verpasste WM erstmal nicht ansteigen. Für Krösche könnte das zum Problem werden. Denn eigentlich galt Larsson als klarer Wechselkandidat, der den nächsten Schritt machen und Geld in die Kassen spülen sollte. Dass er sich nun nicht bei der WM ins Rampenlicht spielen kann, ist ein herber Dämpfer.

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Nur einer für Deutschland dabei?

Den nächsten Eintracht-Dämpfer gibt es in der DFB-Auswahl. Noch im vergangenen November forderte Markus Krösche in BILD vier Frankfurt-Stars für den deutschen WM-Kader. Er zählte auf: „Nnamdi (Collins) ist 1,92 Meter, läuft 36 km/h, hat eine sehr gute Zweikampfführung, kann sowohl Innenverteidiger, in einer Dreierkette als auch Außenverteidiger spielen. Er ist also extrem flexibel, und er ist jung. So viele Spieler dieser Art haben wir in der Liga auf dieser Position nicht. Nene ist für mich momentan der beste Linksverteidiger, Jonny (Burkardt) einer der besten Stürmer. Auch Robin (Koch) ist ein Top-Verteidiger, was er zuletzt wieder gezeigt hat. Und er ist eine echte Persönlichkeit.“

Von den genannten vier schafft es wenn überhaupt Nathaniel Brown (22). Als einziger des Quartetts spielte er eine gute Saison und hatte im März ein tolles Startelf-Debüt in der Nationalmannschaft. Die geringe Ausbeute ist zwar schlecht für Eintracht, aber das folgerichtige Resultat aus dieser schwachen Saison.

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