Banane ins Müsli, Gurke aufs Käsebrot, Apfel als Snack: Geht es um Obst oder Gemüse, läuft es bei Ihnen immer auf das Gleiche hinaus? Wie Sie spielerisch die Vielfalt erhöhen – und wofür das gut ist.
Je bunter, desto besser: Jedes Obst und Gemüse hat sein ganz eigenes Nährstoffprofil – auch aufgrund der enthaltenen Farbstoffe. Die 30-Pflanzen-pro-Woche-Challenge motiviert, mehr Abwechslung auf den Teller zu bringen.
Warum 30 Pflanzen pro Woche?
Unser Darm liebt Vielfalt. Eine Studie aus dem Jahr 2018, basierend auf Daten des American Gut Project, zeigt: Die Anzahl der Pflanzentypen in der Ernährung beeinflusst die Vielfalt der Mikroorganismen im Darm – das Mikrobiom. Ein gesundes Mikrobiom fördert nicht nur die Verdauung, sondern kann auch positive Effekte auf Psyche und Wohlbefinden haben, erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.
So funktioniert die Challenge
Es gibt keine starren Regeln. Ein Punkt wird für eine Portion Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse oder Samen vergeben. Ein halber Punkt für frische Kräuter. Beispiel: Ein Curry mit Süßkartoffel, Zwiebel, Brokkoli, Kichererbsen und Möhre, dazu Vollkornreis oder Buchweizen und gehackter Koriander ergibt 6,5 Punkte.
Tipps für mehr Vielfalt
- Farbenvielfalt nutzen: Statt orangefarbener Karotten mal gelbe oder violette probieren – das zählt als eigene Pflanze.
- Neue Beilagen: Statt Reis Gerstengraupen, Hirse oder Dinkel kochen.
- Tiefkühlgemüse: Auch TK-Gemüse zählt, ideal für Singlehaushalte, um Verschwendung zu vermeiden.
Gerichte wie Currys, Bowls und Eintöpfe eignen sich besonders gut, um viele verschiedene Pflanzen unterzubringen. Auch in der Tomatensoße für Nudeln lassen sich Linsen, Zucchini, Paprika oder Sellerie verstecken.
Die Challenge macht Spaß und motiviert, den Regenbogen zu essen – für ein gesundes Mikrobiom und mehr Wohlbefinden.



