Airfryer übertrifft Backofen: Diese fünf Gerichte profitieren von der Heißlufttechnik
Der Airfryer hat sich längst vom Trendgerät zum unverzichtbaren Küchenhelfer entwickelt. Die kompakte Heißlufttechnologie ermöglicht es, dass zahlreiche Speisen nicht nur schneller garen, sondern auch eine deutlich knusprigere Oberfläche bei gleichzeitig saftigerem Inneren aufweisen als im traditionellen Backofen. Der Grund dafür liegt in der intensiveren und direkteren Zirkulation der heißen Luft um das Gargut herum, was bei bestimmten Gerichten einen merklichen geschmacklichen Unterschied ausmacht.
1. Lachs: Außen kross, innen zart
Fisch neigt im Backofen schnell dazu auszutrocknen, da er über längere Zeit der Hitze ausgesetzt ist. Im Airfryer hingegen gart Lachs erheblich schneller. Die starke Umluft verschließt die Oberfläche leicht, während das Innere saftig bleibt. Das Ergebnis ist eine zarte Textur mit einer feinen Kruste – ganz ohne die Zugabe von zusätzlichem Fett.
Ein weiterer Vorteil: Selbst tiefgefrorene Filets lassen sich direkt zubereiten. Die kurze Garzeit minimiert das Risiko, dass der Fisch trocken wird. Für ein gleichmäßiges Ergebnis genügen meist eine moderate Temperatur und wenige Minuten Garzeit.
2. Kartoffeln: Gleichmäßig goldbraun und knusprig
Ob es sich um Pommes, Wedges oder kleine Ofenkartoffeln handelt: Kartoffeln gelingen im Airfryer schneller und gleichmäßiger. Die heiße Umluft entzieht Feuchtigkeit effektiver als ein Backofen. Dadurch entsteht eine knusprige Oberfläche, während das Innere weich und locker bleibt.
Im Ofen werden Kartoffeln oft nur an den Kontaktstellen mit dem Blech richtig braun. Im Airfryer zirkuliert die Hitze rundherum, sodass jede Seite Röstaromen entwickelt und eine gleichmäßige Bräunung erreicht wird.
3. Hähnchenschenkel: Besonders knusprige Haut
Kaum ein Gericht profitiert so stark vom Airfryer wie Hähnchen mit Haut. Beim Garen tritt Fett aus, das durch die Luftzirkulation besser abtropfen kann. Dadurch wird die Haut trockener und knuspriger als im Ofen, wo das Fleisch oft auf einem Blech liegt und im eigenen Fett schmort.
Gleichzeitig bleibt das Innere saftig, weil die Hitze intensiv, aber nur kurz einwirkt. Viele vergleichen das Ergebnis eher mit Frittieren als mit Backen, allerdings ohne das große Ölbad.
4. Brötchen: Knackige Kruste, fluffiges Inneres
Aufbackbrötchen kommen besonders von der kompakten Hitze des Airfryers. Sie erhalten eine dünne, knackige Kruste und bleiben innen fluffig. Zudem entfällt das lästige Vorheizen, das bei Backöfen oft notwendig ist.
Im Ofen trocknen Brötchen schneller aus, weil sie länger der Hitze ausgesetzt sind und der Garraum größer ist. Im Airfryer sind sie in wenigen Minuten fertig – ideal für ein schnelles und unkompliziertes Frühstück.
5. Panierte Snacks: Wie frittiert, aber fettärmer
Tiefkühl-Nuggets, Frühlingsrollen oder Mozzarella-Sticks werden im Airfryer besonders gleichmäßig knusprig. Die Panade trocknet schnell aus und entwickelt eine goldbraune Kruste, ohne fettig zu werden. Im Ofen bleiben solche Snacks oft stellenweise weich oder ungleichmäßig gebräunt.
Die Heißlufttechnik des Airfryers bietet somit eine gesündere Alternative zum Frittieren, ohne auf den gewohnten knusprigen Genuss verzichten zu müssen.



