Basilikum: Diese Pflanzen verträgt das Küchenkraut nicht
Basilikum: Diese Pflanzen verträgt es nicht

Basilikum ist der Star auf vielen Balkonen und in unzähligen Beeten. Das Küchenkraut gilt als pflegeleicht, duftet herrlich und verfeinert Pasta, Salat und Pesto. Doch Vorsicht: Nicht jede Pflanze tut dem grünen Liebling gut. Tatsächlich gibt es Gewächse, die Basilikum das Leben schwer machen. Sie nehmen ihm Licht, Platz oder sogar Aroma. Wer will, dass sein Basilikum kräftig wächst, sollte genau hinschauen, wer neben ihm ins Beet darf – und wer besser umzieht.

Schlechte Nachbarn für Basilikum im Beet

Basilikum liebt Sonne. Große Pflanzen wie Tomaten, Mais oder Kürbispflanzen können ihm schnell das Licht klauen. Zwar gelten Tomaten und Basilikum grundsätzlich als gute Partner, auch weil die Blüten des Basilikums viele Bestäuber anlocken. Trotzdem sollten die Nachtschattengewächse immer hinter dem Küchenkraut stehen. So bekommen beide genug Sonne, die sie zum Reifen ihrer Früchte beziehungsweise aromatischen Blätter benötigen.

Neben zu viel Schatten sind auch Zitronenmelisse, Bohnenkraut und Pfefferminze keine guten Nachbarn. Diese Kräuter wuchern stark und sind mehrjährig. Das einjährige und eher kleinwüchsige Basilikum hat dagegen kaum eine Chance. Es würde von den anderen Kräutern schlicht überwuchert.

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Gute Nachbarn für Basilikum im Kräuterbeet

Ganz anders sieht es bei Petersilie aus. Petersilie und Basilikum sind im Kräuterbeet ein echtes Traumpaar. Beide sind einjährig, brauchen wenig Platz und mögen einen sonnigen Standort mit lockerem, humosem und stets leicht feuchtem Boden. Perfekt ergänzt wird das Duo durch Koriander. Auch er stellt ähnliche Ansprüche an Standort und Boden. Die Kräuter werden ungefähr gleich groß und nehmen sich gegenseitig kein Licht.

Ringelblume und Oregano passen ebenfalls gut ins Beet. Rosmarin eignet sich grundsätzlich auch als Nachbar, sollte aber nicht zu groß werden. Sonst droht wieder Schatten – und Basilikum bekommt nicht genug Sonne.

So gelingt die Pflege von Basilikum

Pralle Mittagssonne mag Basilikum allerdings nicht besonders. Dann lässt er schnell die sattgrünen Blätter hängen. Am Vormittag und Nachmittag sollte er jedoch ausreichend Sonne abbekommen. Der Boden muss nährstoffreich, humos und locker sein. Deshalb lohnt es sich, Basilikum aus dem Supermarkt direkt nach dem Kauf umzutopfen. Oft sind die Wurzeln stark eingeengt. Die Pflanze kann geteilt und auf zwei größere Töpfe mit frischem Substrat verteilt werden.

Gerade an heißen Tagen braucht Basilikum morgens und abends Wasser. Staunässe verträgt er genauso wenig wie einen komplett ausgetrockneten Wurzelballen. Zur Schere müssen Hobbygärtner nicht extra greifen. Wer regelmäßig erntet, schneidet die Pflanze automatisch in Form. Dafür einen Trieb mit ein bis zwei Blattpaaren kurz über dem nächsten darunterliegenden Blattpaar abschneiden. Diesen Schritt gleichmäßig über die Pflanze verteilt wiederholen. So verzweigen sich die Triebe, und das Basilikum wächst mit der Zeit buschiger.

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