Rote Bete, Orange, Cranberry: Diese Säfte senken das Cholesterin und stärken Ihr Gehirn. Viele Säfte wie Granatapfel, Cranberry, Orange, Rote Bete oder Kirsche versprechen Gesundheit im Glas, enthalten aber oft so viel Zucker wie Limonade. Welche Sorten Ihr Immunsystem, Herz, Gehirn, Harnwege und sogar Ihren Schlaf wirklich unterstützen – und ab welcher Menge der Vitamin-Kick zum Zucker-Problem wird. Erfahren Sie mit BILDplus, welche Säfte Experten empfehlen und worauf Sie beim Einkauf achten müssen.
Warum Säfte nicht gleich Säfte sind
Obst- und Gemüsesäfte sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Doch der Zuckergehalt variiert stark: Während ein Glas Orangensaft etwa 20 Gramm Zucker enthalten kann, liefert Cranberrysaft oft weniger, aber auch zugesetzten Zucker. Experten raten, auf ungesüßte Varianten zu achten und den Konsum auf ein Glas pro Tag zu beschränken.
Die besten Säfte für Ihre Gesundheit
Granatapfelsaft: Reich an Antioxidantien, die das Herz-Kreislauf-System schützen und den Blutdruck senken können. Studien zeigen, dass er auch die Gehirnleistung fördert.
Cranberrysaft: Bekannt für seine positive Wirkung auf die Harnwege. Er kann Harnwegsinfekten vorbeugen und enthält wenig Zucker, wenn er ungesüßt ist.
Orangensaft: Vitamin-C-Booster für das Immunsystem. Allerdings enthält er Fruchtzucker – daher in Maßen genießen.
Rote-Bete-Saft: Fördert die Durchblutung und kann den Blutdruck senken. Die enthaltenen Nitrate verbessern die Sauerstoffversorgung der Muskeln und des Gehirns.
Kirschsaft: Enthält Melatonin, das den Schlaf verbessern kann. Auch entzündungshemmend und gut für die Gelenke.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Lesen Sie die Zutatenliste: Je kürzer, desto besser. Vermeiden Sie Säfte mit zugesetztem Zucker oder Sirup. Direktsaft oder Saft aus Konzentrat? Direktsaft ist meist hochwertiger. Achten Sie auf Bio-Qualität, um Pestizidrückstände zu vermeiden.
Menge macht das Gift
Ein Glas (200 ml) pro Tag ist ausreichend, um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren, ohne zu viel Zucker aufzunehmen. Bei mehr als zwei Gläsern kann der Zuckergehalt negative Auswirkungen haben, wie Gewichtszunahme und Blutzuckerschwankungen.
Fazit: Säfte können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Sie die richtigen Sorten wählen und auf die Menge achten. Kombinieren Sie sie mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Wasser.



