Perfektes Frühstücksei: So gelingt es immer - Vom klassischen Kochtopf zur japanischen Delikatesse
Perfektes Frühstücksei: So gelingt es immer

Perfektes Frühstücksei: So gelingt es immer - Vom klassischen Kochtopf zur japanischen Delikatesse

Wie Torwartlegende Oliver Kahn einst sagte: „Eier, wir brauchen Eier!“ Und das nicht nur im Fußball. Ob weich, wachsweich oder hart, das Ei ist für viele ein absolutes Muss auf jedem Frühstückstisch. Doch wie lange muss es genau kochen, um genau den gewünschten Gargrad zu erreichen? Wir zeigen in diesem Artikel Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Eier perfekt hinbekommen, und verraten Ihnen außerdem einen besonderen Trick, mit dem Sie Ihr Frühstücksei in eine echte japanische Delikatesse verwandeln. Damit begeistern Sie Ihre Familie garantiert!

So wird Ihr Frühstücksei nie wieder zu hart

Kennen Sie das: Sie freuen sich auf Ihr perfekt weich gekochtes Frühstücksei am Sonntagmorgen und plötzlich ist es steinhart? Das kann einem den Morgen schon mal gründlich verderben. Wenn Sie aber die folgenden Anweisungen beachten, gelingt Ihnen Ihr Ei jedes Mal garantiert genau so, wie Sie es mögen:

Vorab: Die Kochzeiten beziehen sich auf Eier der Größe M. Sind die Eier größer oder kleiner, verlängert oder verkürzt sich die Kochzeit entsprechend.

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  • 4 Minuten Kochzeit: Das Eiweiß ist glasig und flüssig, das Eigelb am Rand leicht fest, in der Mitte aber noch flüssig.
  • 5 Minuten Kochzeit: Ein mittel gekochtes Ei mit einem wachsweichen Eigelb, perfekt für alle, die es nicht zu fest mögen.
  • 10 Minuten Kochzeit: Das Ei ist komplett hart gekocht, kein flüssiges Eigelb.
  • Über 12 Minuten Kochzeit: Das Eigelb wird sehr hart und fast bröselig.

Wie kocht man Eier richtig im Topf?

Egal, wie Sie ihre Eier mögen, mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Eierkochen klappt es garantiert. Sie brauchen dafür nur einen Topf, Wasser und idealerweise einen Löffel. So einfach geht’s:

  1. Nehmen Sie die Eier ca. 10 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank, damit sie nicht eiskalt ins heiße Wasser kommen. So platzen sie seltener und garen gleichmäßiger.
  2. Füllen Sie einen Topf mit so viel Wasser, dass die Eier später vollständig bedeckt sind, und erhitzen Sie es, bis es leicht köchelt.
  3. Legen Sie die Eier nun vorsichtig ins Wasserbad und reduzieren Sie die Hitze, damit das Wasser nicht zu stark kocht und überläuft.
  4. Mit einem Glasdeckel behalten Sie alles im Blick und können die Temperatur leicht nachregeln.
  5. Wenn die Eier anfangen zu klappern, sollten Sie die Hitze unverzüglich herunterdrehen.
  6. Timing ist alles! Stellen Sie sich einen Wecker, damit Ihr Ei genau den gewünschten Gargrad erreicht.
  7. Je nachdem, wie Sie Ihr Ei am liebsten mögen, wählen Sie einfach die passende Kochzeit.
  8. Haben die Eier lange genug gekocht, nehmen Sie sie vorsichtig mit einem Löffel heraus oder schütten das Wasser ab.
  9. Schrecken Sie danach die Eier mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht weiter garen.

Wie lässt sich ein Ei am besten pellen?

Jeder kennt das: Eier, die sich einfach nicht pellen lassen. Doch keine Sorge, mit ein paar einfachen Tricks klappt es ohne Stress:

Tipp 1: Alte Eier schälen sich besser. Frisch gekaufte Eier können echte Schwierigkeiten beim Pellen machen. Lassen Sie die Eier deshalb ein paar Tage im Kühlschrank ruhen. Der Wassergehalt im Ei verringert sich, und das Ei wird ein kleines bisschen kleiner – die Schale löst sich leichter. Auch der pH-Wert im Eiweiß verändert sich, sodass die Schale nicht mehr so fest haftet.

Tipp 2: Abkühlen lassen. Lassen Sie die Eier nach dem Kochen vollständig auskühlen. Das Eiweiß wird fester und hält besser zusammen. So vermeiden Sie, dass beim Pellen große Eiweißstücke mit der Schale abgezogen werden.

So wird Ihr Frühstücksei zur japanischen Delikatesse

Sie wollen wissen, wie Sie Ihr Frühstücksei in eine superleckere Delikatesse verwandeln? Dann probieren Sie doch einmal das sogenannte Onsen-Ei. Seinen Namen trägt es nach den heißen Thermalquellen Japans, in denen es traditionell zubereitet wurde. Statt in sprudelnd kochendem Wasser wird es bei 65 bis 70 Grad sanft gegart, bis das Eiweiß zart und das Eigelb cremig ist.

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Klingt nach einem weich gekochten Frühstücksei, oder? Ist es aber nicht! Durch das langsame Pochieren entsteht eine einzigartige Konsistenz: Das Eiweiß bleibt seidig zart, das Eigelb wird dickflüssig und cremig, fast wie eine Sauce. Serviert wird es in einer kleinen Schale mit Sojasoße, Sesamöl und Frühlingszwiebeln.