Seuchenschiff: Deutsche mit Hochinfektionstransport nach Düsseldorf
Deutsche nach Hantavirus-Verdacht in Düsseldorf

Ein medizinischer Ausnahmefall beschäftigt die Behörden in Düsseldorf: Eine Deutsche, die sich an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ aufgehalten hat, wird per Hochinfektionstransport aus Kap Verde in die Landeshauptstadt gebracht. Hintergrund sind drei Todesfälle an Bord, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Hantavirus besteht. Die Frau zeigt bisher keine Symptome, soll aber in der Universitätsklinik Düsseldorf getestet werden.

Spezialflug aus Afrika

Die Rückholung der Deutschen erfolgte mit einem Spezialflug, der speziell für den Transport von Hochinfektionspatienten ausgerüstet ist. Das Flugzeug landete am Mittwochmorgen auf dem Flughafen Düsseldorf. Von dort wurde die Frau unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in die Uni-Klinik gebracht. Die Behörden betonen, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe.

Hintergrund: Todesfälle auf der „Hondius“

Das niederländische Kreuzfahrtschiff „Hondius“ war am Dienstag im Hafen von Kap Verde festgesetzt worden, nachdem drei Besatzungsmitglieder gestorben waren. Erste Tests deuten auf eine Hantavirus-Infektion hin. Das Virus wird normalerweise durch Nagetiere übertragen, doch es gibt Hinweise auf eine mögliche Mensch-zu-Mensch-Übertragung. Die genaue Ursache wird noch untersucht.

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Maßnahmen in Düsseldorf

In der Uni-Klinik wird die Frau nun isoliert und getestet. Das Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet. Sollte sie tatsächlich infiziert sein, wird sie entsprechend behandelt. Die Klinik ist auf solche Fälle vorbereitet und verfügt über spezielle Isolierstationen. Die übrigen Passagiere und Besatzungsmitglieder der „Hondius“ befinden sich derzeit in Quarantäne an Bord des Schiffes.

Wie gefährlich ist die Lage?

Experten schätzen das Risiko für die deutsche Patientin als gering ein, da sie keine Symptome zeigt. Dennoch wird der Fall ernst genommen. Eine mögliche Mensch-zu-Mensch-Übertragung könnte die Dynamik der Erkrankung verändern. Die Behörden arbeiten eng mit dem Robert Koch-Institut zusammen, um die Situation zu überwachen.

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