Nach dem Hantavirus-Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Hondius“ bereiten Rettungskräfte die Rückkehr der betroffenen deutschen Passagiere in die Heimat vor. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, sollen vier deutsche Passagiere nach ihrer Ankunft am Flughafen im niederländischen Eindhoven nach Frankfurt gebracht werden.
Transport durch Feuerwehrkräfte
Für den Transport wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert. Sie sollen noch am Sonntag vier Passagiere am Militärflughafen in Eindhoven abholen. Anschließend erfolgt der Transport in einem sogenannten Sonderisoliertransport nach Frankfurt. Bei der Feuerwehr Essen bereiten sich nach dpa-Informationen sieben Einsatzkräfte auf den Transporteinsatz vor. Sie fahren unter anderem mit einem speziellen Infektions-Rettungswagen nach Eindhoven.
Gesundheitszustand der Passagiere
Alle vier hätten im Moment keine Symptome, hieß es. Sollte sich daran während des Flugs noch etwas ändern, würde der betroffene Patient zur Uniklinik Düsseldorf gebracht werden. Dort ist auf der Infektionsstation bereits eine 65-jährige Frau, die ebenfalls auf der „Hondius“ war und nach Angaben der Behörden engen Kontakt mit einer Patientin hatte, die an Bord mit einer Hantavirus-Infektion starb.
Ablauf der Rückführung
Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ war am Morgen in den Hafen von Granadilla im Süden der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa eingefahren. Ärzte untersuchten die Passagiere noch an Bord auf akute Krankheitssymptome. Anschließend wurden sie nach und nach ausgeschifft und auf dem Luftwege in ihre jeweiligen Heimatländer gebracht. Die deutschen Passagiere sollen mit einem niederländischen Flug zunächst nach Eindhoven gebracht werden, wie das niederländische Außenministerium bestätigte.



