Die britische Gesundheitsbehörde unternimmt außergewöhnliche Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Hantavirus zu verhindern. Das Virus war Anfang des Monats auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ausgebrochen. Nun startete die Regierung einen aufwendigen Militäreinsatz im Südatlantik, nachdem ein Verdachtsfall auf der abgelegenen Insel Tristan da Cunha gemeldet wurde.
Fallschirmsprung für medizinische Hilfe
Zwei Ärzte und sechs weitere Helfer wurden mit einem Militär-Airbus zu der winzigen Insel gebracht. Tristan da Cunha misst gerade einmal 25 Hektar und beherbergt 221 Einwohner. Da die Insel über keine Landebahn verfügt, mussten die Einsatzkräfte per Fallschirm aus dem Flugzeug springen, um an Land zu gelangen. Zusätzlich wurden medizinische Vorräte abgeworfen.
Hintergrund des Einsatzes
Der Verdachtsfall auf Hantavirus löste Alarm aus. Die Behörden befürchten, dass sich das Virus auf der isolierten Inselgemeinschaft schnell ausbreiten könnte. Der Militäreinsatz soll sicherstellen, dass die Bewohner rechtzeitig medizinisch versorgt werden und eine Quarantäne eingerichtet werden kann.
Die Aktion zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird. Normalerweise ist Tristan da Cunha nur selten von der Außenwelt erreichbar. Jetzt aber wurde eine spektakuläre Rettungsaktion gestartet, um die Gesundheit der Inselbewohner zu schützen.



