Die Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ schreitet zügig voran. Wie die Behörden mitteilten, haben die ersten Passagiere das Schiff bereits verlassen. Trotz der angespannten Situation zeigten sich die Reisenden optimistisch. „Sie haben gute Laune, sie machen Selfies“, berichtete ein Sprecher der Einsatzleitung vor Ort. Das Schiff war aufgrund eines Krankheitsausbruchs unter Quarantäne gestellt worden. Die genaue Ursache für den Seuchenfall wird noch untersucht. Die Evakuierung soll in den kommenden Stunden abgeschlossen werden. Die Passagiere werden in umliegenden Hotels untergebracht und medizinisch betreut. Die Reederei arbeitet eng mit den Gesundheitsbehörden zusammen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Hintergrund des Vorfalls
Die „Hondius“ hatte am vergangenen Wochenende ihren Heimathafen verlassen, als an Bord erste Krankheitssymptome auftraten. Nachdem mehrere Crewmitglieder und Passagiere über Übelkeit und Fieber klagten, wurde das Schiff unter Quarantäne gestellt. Die zuständigen Gesundheitsämter leiteten umgehend Maßnahmen ein, um die Lage zu kontrollieren.
Reaktionen der Passagiere
Viele der Evakuierten zeigten sich erleichtert, das Schiff verlassen zu können. „Es war eine schwierige Zeit, aber jetzt sind wir froh, wieder an Land zu sein“, sagte eine Passagierin. Die Stimmung an Bord sei trotz der Umstände überwiegend positiv gewesen. Die Crew habe sich vorbildlich um die Gäste gekümmert.
Die Behörden betonten, dass die Situation unter Kontrolle sei. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit. Weitere Untersuchungen sollen klären, welcher Erreger für den Ausbruch verantwortlich ist. Die Reederei kündigte an, alle Kosten für die Unterbringung und Rückreise der Passagiere zu übernehmen.



