Lungenkrebs-Früherkennung ab 2026: Helios Zentren setzen auf Robotik und KI
Lungenkrebs-Früherkennung: Helios setzt auf Robotik und KI

Lungenkrebs-Früherkennung ab 2026: Ein Meilenstein für die Gesundheit

Lungenkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebstodesursachen. Jährlich sterben etwa 45.000 Menschen an dieser Erkrankung. Das Tückische daran: Im Frühstadium verursacht Lungenkrebs kaum spürbare Beschwerden. Wenn Patienten erste Symptome bemerken, ist der Krebs oft bereits weit fortgeschritten und die Behandlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Gesetzlicher Anspruch auf Screening ab April 2026

Ab dem 1. April 2026 ändert sich die Situation grundlegend. Starke Raucherinnen und Raucher sowie Ex-Raucher haben dann einen gesetzlichen Anspruch auf eine jährliche Früherkennungsuntersuchung, die als Kassenleistung übernommen wird.

„Das klare Ziel der Früherkennung ist es, Lungenkrebs in einem Stadium zu entdecken, in dem eine heilende oder langfristig kontrollierende Behandlung noch möglich ist“, betont Prof. Dr. Torsten Bauer, Chefarzt und Leiter des zertifizierten Berliner Lungenkrebszentrums am Helios Klinikum Emil von Behring.

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Das Helios Klinikum war deutschlandweit das erste Lungenkrebszentrum, das den strengen Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) entsprach und damit eine Vorreiterrolle in der spezialisierten Versorgung einnahm.

Wer hat Anspruch auf das Screening?

Die Untersuchung steht Personen offen, die alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • Alter: zwischen 50 und 75 Jahren
  • Rauchdauer: mindestens 25 Jahre ohne Unterbrechung
  • Rauchintensität: mindestens 15 Packungsjahre (entspricht beispielsweise 20 Zigaretten täglich über 15 Jahre)
  • Ex-Raucher: Rauchstopp vor weniger als 10 Jahren

Ablauf des Screenings: Vom Hausarzt zur Spezialdiagnostik

Der erste Schritt ist ein ausführliches Gespräch beim Hausarzt. Bei Erfüllung der Kriterien erfolgt eine Überweisung an eine radiologische Praxis. Dort wird ein sogenanntes Niedrigdosis-CT durchgeführt. Dieser Computertomograf erstellt detaillierte, räumliche Bilder der Lunge, auf denen verdächtige Gewebeverdichtungen in der Regel gut erkennbar sind.

„Patienten mit einem auffälligen CT-Befund sollten sich umgehend an ein spezialisiertes Lungenkrebszentrum wenden“, rät Prof. Bauer. „Dort stehen die notwendige Erfahrung und moderne Hightech-Ausrüstung für eine sichere Diagnose und individuelle Therapieplanung zur Verfügung.“

Helios: Hochspezialisierte Zentren mit bundesweitem Netzwerk

Helios betreibt deutschlandweit etwa ein Dutzend hochspezialisierte Lungenzentren, von denen sieben nach den Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert sind. Jährlich behandelt Helios Lungenkrebs über 32.000 Mal. Alle Standorte sind eng miteinander vernetzt, sodass Patienten überall Zugang zu höchster medizinischer Expertise erhalten.

Die spezialisierten Helios Zentren zur Behandlung von Lungenkrebs befinden sich in:

  • Berlin
  • Bonn/Siegburg
  • Duisburg
  • Erfurt
  • Hildesheim
  • Krefeld
  • München
  • Schwerin
  • Stralsund
  • Wiesbaden
  • Wuppertal

„Unser Ziel ist der weitere Ausbau hochwertiger medizinischer Versorgung in regionalen Netzwerken. Wir ermöglichen eine Behandlung genau dort, wo die höchste medizinische Expertise vorhanden ist“, erklärt Prof. Dr. Frederick Palm, Helios Medical Consultant.

Innovative Diagnostik: Roboter und Künstliche Intelligenz

In den Helios Lungenkrebszentren Berlin, Bonn/Siegburg, Krefeld/Duisburg, Wiesbaden und ab April auch Erfurt kommt das innovative roboterassistierte Bronchoskopie-System „Ion“ zum Einsatz – eine echte Neuheit in Deutschland. Dieses System ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten, besonders tief in die Lunge vorzudringen und präzise Gewebeproben aus schwer zugänglichen Bereichen zu entnehmen.

Bestätigt sich der Verdacht auf Lungenkrebs, kann der Tumor in vielen Fällen minimalinvasiv mit dem robotischen Assistenzsystem DaVinci entfernt werden. Das bedeutet für Patienten schonendere Eingriffe und eine schnellere Genesung.

Ergänzt wird die Diagnostik durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die bei der Analyse der CT-Befunde unterstützt und so die Diagnosegenauigkeit weiter erhöht.

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Live-Webinar am 23. April 2026: Informationen aus erster Hand

Sie haben Fragen zum genauen Ablauf des Screenings? Möchten wissen, was bei einem auffälligen Befund passiert oder wie eine Behandlung in einem Helios Lungenkrebszentrum abläuft?

Chefarzt Prof. Dr. Tim Hirche, Co-Leiter des Lungenkrebszentrums der Helios HSK Wiesbaden, beantwortet alle Fragen live in einem Webinar.

  • Termin: Donnerstag, 23. April 2026, 18:30 Uhr
  • Teilnahme: Online – per Laptop, PC, Smartphone oder Tablet
  • Anonymität: Anonyme Teilnahme ist möglich, persönliche Fragen können im Chat gestellt werden

Für alle, die unsicher sind, ob sie für das Screening berechtigt sind, bietet Helios einen praktischen Online-Selbsttest an.