Nach der Trennung von Daniel Aminati und ihrem öffentlichen Schlagabtausch findet Patrice Aminati nun deutliche Worte für ihren Ex-Mann. Die 31-jährige Influencerin, die an unheilbarem schwarzem Hautkrebs leidet, spricht im Interview mit der AZ über die schwere Zeit und wie sie mit der öffentlichen Kritik umgeht.
Schwere Zeit nach Trennung und Krebsdiagnose
Patrice Aminati erlebt aktuell sowohl physisch als auch psychisch eine schwere Zeit. Ende 2025 wurde die Trennung von ihrem Ehemann Daniel Aminati publik. Neben ihrer palliativen Krebsbehandlung musste sie sich auch mit dem Scheitern ihrer Beziehung auseinandersetzen. Der Ton zwischen den beiden wurde rauer, es kam zu einem öffentlichen Schlagabtausch. Daniel Aminati hatte öffentlich bekundet, immer für Patrice und die gemeinsame Tochter Charly da zu sein, woraufhin Patrice ihm vorwarf, Selbstdarstellung auf ihre Kosten zu betreiben. Er selbst nannte die Vorwürfe unverhältnismäßig.
Umgang mit öffentlicher Kritik
Die 31-Jährige betont, dass sie persönliche Informationen nie ohne Absprache mit ihrer Familie teilt: „Wenn ich öffentlich etwas poste, spreche ich vorher immer mit meiner Familie und sage, dass das einen Einfluss auf sie haben könnte. Wenn ich dann das 'Go' bekomme, ist das für mich in Ordnung.“ Diese Vorgehensweise unterscheidet sie von ihrem Ex-Mann, der ihrer Meinung nach ohne Rücksicht handelte.
Auch von wildfremden Menschen bekommt Patrice Aminati Kritik für ihren Umgang mit der Krebserkrankung im Endstadium. Ihr wird vorgeworfen, sich an guten Tagen auf Galas zu zeigen und lächelnd für Fotografen zu posieren. „Das Netz kann ganz schön gemein sein“, erklärt sie der AZ. „Ich lerne gerade, damit zu leben und das einzuordnen.“ Konstruktive Kritik nehme sie sich zu Herzen, aber vieles sei unter der Gürtellinie. Ihr Fazit: „Für mich ist Social Media ein überwiegend positiver Ort. Ich weiß aber, auf welche Seiten ich nicht schaue, wenn es mir nicht gut geht.“
Hoffnung auf eine gute Elternbeziehung
Trotz des Trubels hofft Patrice Aminati auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu Daniel Aminati: „Mein Wunsch ist es, dass wir von einer Paarbeziehung zu einer Elternbeziehung finden.“ Sie will mit ihrem Noch-Ehemann gemeinsam für die dreijährige Tochter Charly da sein. „Aber wie bei vielen anderen Ex-Paaren braucht das eine gewisse Zeit.“ Nach dem Ehe-Aus ist Patrice Aminati wieder zu ihren Eltern gezogen, die sich gemeinsam mit ihr um die Kleine kümmern.
Die Influencerin zeigt sich trotz allem kämpferisch. Sie möchte die Öffentlichkeit für ihre Situation sensibilisieren und gleichzeitig ein Zeichen setzen, dass man auch in schweren Zeiten nicht den Mut verlieren sollte.



