Geheime Krebsdiagnose: Prinz Philip litt acht Jahre im Verborgenen
Fast fünf Jahre nach seinem Tod kommen erschütternde Details über die Gesundheit von Prinz Philip ans Licht. Der Ehemann von Queen Elizabeth II. soll laut einem neuen Buch des Biografen Hugo Vickers fast acht Jahre lang an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten haben – eine Tatsache, die das Königshaus konsequent vor der Öffentlichkeit verbarg.
Die stille Tragödie hinter den Palastmauern
Prinz Philip, der Herzog von Edinburgh, starb am 9. April 2021 im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor. Doch sein Ableben war von einer besonderen Tragik überschattet: Die Queen war in seinen letzten Momenten nicht an seiner Seite. Obwohl sich beide auf demselben Schloss befanden, schlief Philip wie gewohnt in einem separaten Schlafzimmer. Das Personal konnte die Monarchin nicht mehr rechtzeitig wecken, bevor ihr Ehemann verstarb.
Diese Trennung in der Todesstunde – nach über sieben Jahrzehnten gemeinsamen Lebens – soll den Schmerz und die Trauer der Queen noch intensiviert haben. Elizabeth II. starb selbst 17 Monate später, am 8. September 2022, ohne jemals öffentlich über die jahrelange Sorge um ihren krebskranken Mann gesprochen zu haben.
Die medizinische Wahrheit hinter den Krankenhausaufenthalten
Die entscheidende Diagnose erfolgte bereits im Juni 2013, als sich Prinz Philip für elf Tage in der privaten London Clinic in Marylebone behandeln ließ. Ärzte entdeckten dabei einen verdächtigen Schatten auf seiner Bauchspeicheldrüse und führten einen invasiven Eingriff durch, bei dem der Herzog „quer über den Bauch aufgeschnitten“ wurde.
Das Ergebnis war niederschmetternd: Die Mediziner stellten inoperablen Bauchspeicheldrüsenkrebs fest. Bemerkenswert ist, dass Philip trotz dieser schwerwiegenden Diagnose erst vier Jahre später, 2017, weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurücktrat. Seine Pflichtauffassung und Loyalität gegenüber der Monarchin ließen ihn weiterhin offizielle Termine wahrnehmen.
Politische Notfallpläne und unerwartete Stabilisierung
Im Jahr 2019 erreichten die Sorgen um Philips Gesundheitszustand ein derartiges Ausmaß, dass sogar politische Notfallpläne diskutiert wurden. Laut den Enthüllungen von Biograf Vickers gab es „so ernsthafte Gerüchte“ über seinen Zustand, dass im Falle seines Todes sogar eine Verschiebung der britischen Parlamentswahl erwogen worden sei.
Doch dann vollzog sich ein unerwarteter Wendepunkt: Philips Gesundheitszustand stabilisierte sich überraschend wieder. Vickers zitiert in seinem Buch eine Quelle mit den Worten: „Jemand sagte, er habe aus Pflichtgefühl durchgehalten, um die Wahl nicht zu stören.“ Diese Haltung überraschte niemanden, der den Prinzen kannte – hatte er doch sein ganzes Leben der Erfüllung seiner Pflichten und der Unterstützung der Queen gewidmet.
Ein Leben im Dienst der Krone
Prinz Philip war zeitlebens bekannt für sein unerschütterliches Pflichtbewusstsein. Seine berühmte Aussage „Meine wichtigste Aufgabe ist es, die Queen niemals im Stich zu lassen“ wurde durch sein Verhalten während der Krebserkrankung auf tragische Weise bestätigt. Selbst als seine Gesundheit zunehmend schwächelte, blieb er seiner Rolle als Stütze der Monarchin treu.
Die nun veröffentlichten Details werfen ein neues Licht auf die letzten Jahre des Herzogs von Edinburgh und zeigen das Ausmaß des stillen Leidens, das sich hinter den verschlossenen Türen des Königshauses abspielte. Sie offenbaren auch die immense Belastung, die Queen Elizabeth II. während dieser Zeit zu tragen hatte – eine Bürde, die sie bis zu ihrem eigenen Tod für sich behielt.



