Algeriens Zidane muss um WM-Teilnahme bangen
Algeriens Zidane muss um WM-Teilnahme bangen

Luca Zidane, der Sohn der französischen Fußballlegende Zinedine Zidane, muss um seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 bangen. Der Torhüter der algerischen Nationalmannschaft erlitt am vergangenen Sonntag bei einem Zusammenprall im Spiel seines Vereins FC Granada gegen UD Almería einen Bruch des Kiefers und des Kinns. Der spanische Zweitligist gab die Verletzung am späten Montagabend bekannt.

Ungewisse Ausfallzeit

„Der Spieler wird in Absprache mit dem medizinischen Stab des Vereins in den kommenden Stunden über die weitere Behandlung entscheiden“, teilte der Klub mit. Eine genaue Angabe zur Ausfallzeit machte Granada noch nicht. Eine möglicherweise notwendige Operation könnte jedoch Zidanes Teilnahme an der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) gefährden. Der 27-jährige Keeper war zuvor in guter Form und hatte sich als Stammtorhüter etabliert.

Schwierige Personalsituation in Algerien

Zidane ist in der algerischen Nationalmannschaft die klare Nummer eins. Sein Ausfall würde das Team von Trainer Vladimir Petkovic hart treffen, zumal die beiden Ersatztorhüter Anthony Mandrea (SM Caen) und Melvin Mastil (Stade Nyonnais) ebenfalls verletzt sind. Damit steht Algerien vor einem echten Torwartproblem kurz vor dem Turnierstart. Die Mannschaft trifft in der Gruppe J auf Titelverteidiger Argentinien, Jordanien und Österreich. Die Partien versprechen Spannung, doch ohne einen fitten Torhüter wird es schwer, gegen die starke Konkurrenz zu bestehen.

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