Eine der ausgeflogenen deutschen Kontaktpersonen des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius stammt aus Bayern und wird nun in München in Quarantäne kommen. Nach Informationen von Münchner Merkur und tz handelt es sich dabei um die München Klinik Schwabing, die auf Patienten mit hochansteckenden Erregern spezialisiert ist. Die Kontaktperson soll dort unter strengen Sicherheitsvorkehrungen untergebracht werden.
Keine Symptome bisher
Ein Sprecher des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen teilte mit: „Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die Person aktuell keine Hantavirus-Symptome aufweist.“ Dennoch werde die Person zur Sicherheit in Quarantäne gehen, bis die Inkubationszeit von mehreren Wochen abgelaufen sei.
Hintergrund des Ausbruchs
Vier deutsche Passagiere der Hondius waren am Wochenende von der Kanareninsel Teneriffa in die Niederlande ausgeflogen und anschließend nach Frankfurt am Main gebracht worden. Die Kontaktperson aus Bayern wird den LGL-Angaben zufolge am Nachmittag im Freistaat erwartet. Weitere Details zu der Person nannte die Behörde nicht.
Die München Klinik Schwabing verfügt über spezielle Isolierstationen für hochansteckende Krankheitserreger und ist für solche Fälle bestens gerüstet. Die Quarantänemaßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und der frühzeitigen Erkennung möglicher Symptome.



