Schock-Diagnose: Heidenheim-Verteidiger mit Gehirnerschütterung und Nasenbruch
Heidenheim-Verteidiger: Gehirnerschütterung und Nasenbruch

Die schockierende Szene in der Nachspielzeit des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Heidenheim (3:3) hat nun ein medizinisches Nachspiel. Heidenheims Verteidiger Jonas Föhrenbach, der von seinem eigenen Torwart Diant Ramaj bei einer Faustabwehr am Kopf getroffen wurde, erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch.

Sanwald gibt Details bekannt

Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald verriet im SPORT1 Doppelpass am Sonntag die genaue Diagnose: „Wir haben ihn gestern Abend noch ins Krankenhaus gebracht und dort wurde festgestellt, dass er neben einer gebrochenen Nase wohl auch eine Gehirnerschütterung hat. Er ist zur Sicherheit über Nacht noch im Krankenhaus geblieben.“

Der 58-Jährige zeigte sich optimistisch: „Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund ist und zu uns stößt. Es ist aber wohl nicht so schwerwiegend, dass er nicht schnell wieder zur Mannschaft stoßen könnte. Er ist ein harter Hund, auf den wir uns schon seit Jahren verlassen können.“

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Föhrenbach spielte trotz Verletzung weiter

Der Verteidiger war nach dem Zusammenprall minutenlang behandelt worden, seine Nase zeigte einen offensichtlichen Bruch. Dennoch kehrte Föhrenbach auf den Rasen zurück, da Heidenheim zu diesem Zeitpunkt bereits alle drei Wechselfenster ausgeschöpft hatte. Sanwald lobte die Mentalität des Spielers: „Dass er aufs Feld zurückkehrte, zeigt die Einstellung und Mentalität dieser Mannschaft. Er hat mir nach dem Spiel gesagt, dass er sich gar nicht mehr an die Situation erinnern kann, dass er noch mal aufs Feld ist und wie das alles passiert ist.“

Die genaue Dauer des Ausfalls von Föhrenbach ist noch unklar. Der Klub wird in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen durchführen, um sicherzustellen, dass der Spieler vollständig genesen kann, bevor er wieder ins Training einsteigt.

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