Momente der Wärme: Labrador-Hunde bringen Trost ins Kinderhospiz
Im Kinder- und Jugendhospiz Bärenherz in Wiesbaden erleben schwer kranke Kinder besondere Momente des Friedens und der Freude. Die beiden Labrador-Hündinnen Helga und Sissi sind hier zu wertvollen Begleiterinnen geworden, die den jungen Patienten Trost und Wärme schenken.
Engagement seit 13 Jahren
Palliativschwester Ivana Seger begleitet die Kinder seit nunmehr 13 Jahren mit großem Engagement und ihren beiden treuen Hunden. Ihre Arbeit zeigt, wie tiergestützte Therapie unvergessliche Augenblicke für die Kinder und ihre Familien schaffen kann. Die Anwesenheit der Hunde bringt Ruhe und Freude in den oft herausfordernden Alltag des Hospizes.
Die tiergestützte Intervention ermöglicht es den Kindern, durch Kuscheln und Streicheln der Hunde positive Emotionen zu erfahren. Diese Momente der Zuwendung sind besonders wertvoll in einer Umgebung, die von medizinischer Betreuung und palliativer Pflege geprägt ist. Die Hunde reagieren einfühlsam auf die Bedürfnisse der Kinder und schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit.
Ein Ort des Trostes
Das Kinderhospiz Bärenherz hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch menschliche und tierische Zuwendung im Mittelpunkt stehen. Die Arbeit von Ivana Seger und ihren Hunden unterstreicht die Bedeutung ganzheitlicher Betreuung in der Palliativpflege. Die Kinder können durch die Interaktion mit Helga und Sissi Momente der Unbeschwertheit erleben, die ihnen Kraft geben.
Diese Form der tiergestützten Therapie hat sich als wertvolles Element in der Hospizarbeit etabliert. Sie zeigt, wie Tiere Brücken bauen können, wo Worte manchmal fehlen. Die positiven Effekte auf das Wohlbefinden der Kinder sind deutlich spürbar und tragen zu einer verbesserten Lebensqualität bei.



