Podcast über Freud: „Sei nicht so hysterisch“ – die Geschichte der Hysterie
Podcast: Freud und die Hysterie – „Sei nicht so hysterisch“

Den Vorwurf „sei nicht so hysterisch“ kennen viele Menschen, vor allem Frauen. Der Begriff „hysterisch“ hat sich im heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Im 19. Jahrhundert galt Hysterie jedoch als ernst zu nehmende Krankheit. Der Begriff leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet „Gebärmutter“. Immer dann, wenn Frauen Verhaltensweisen zeigten, die nicht gleich erklärbar waren, lautete die Diagnose: Hysterie.

Freud und die Hysterie

Ende des 19. Jahrhunderts begann Sigmund Freud, sich sogenannten hysterischen Patientinnen zuzuwenden. Er wollte einen Weg zur Heilung dieser scheinbar mysteriösen Krankheit finden. Gemeinsam mit seinen Patientinnen entwickelte er die Gesprächstherapie als Grundlage der Psychoanalyse. Heute steht Freud vor allem für sein Frauenbild in der Kritik. Seine Theorien sind aus männlicher Perspektive beschrieben, und Konzepte wie der „Penisneid“ sind höchst umstritten.

Der Podcast „Inside Austria“

In dieser Folge von „Inside Austria“ wollen wir wissen, was es mit Freuds Frauenbild auf sich hat. War der Erfinder der Psychoanalyse misogyn? Oder einfach ein „Mann seiner Zeit“? Und welche Rolle spielte er dabei, dass sich das Bild der hysterischen Frau bis heute hält? Hören Sie jetzt die neue Folge. Der Podcast „Inside Austria“ ist ein gemeinsames Projekt von DER SPIEGEL und dem STANDARD. Jede Woche blicken wir auf die großen und kleinen Skandale in Österreich. Zusammen mit Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen rekonstruieren wir politische Abgründe und Ereignisse, die das Land bewegen.

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Die Serie „Der Fall Freud“

In der Serie „Der Fall Freud“ begeben wir uns auf die Spuren jenes Mannes, der uns bis heute im Kopf herumspukt – wie kaum ein anderer Österreicher. Wir erzählen seine Geschichte. Aber wir stellen auch die Frage: Kann uns Freud heute, in einer komplexen Welt, helfen, zumindest uns selbst besser zu verstehen? Sie können „Inside Austria“ in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music, Castbox, Overcast oder Deezer. Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach „Inside Austria“. Den Link zum RSS-Feed finden Sie auf der Webseite.

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