In Kleinkugel, einem Ortsteil der Gemeinde Kabelsketal im Saalekreis, ist ein umfassendes Sanierungsprojekt abgeschlossen worden. Die Stennewitzer Straße wurde nach mehr als einem Jahr Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Was zunächst wie eine gewöhnliche Infrastrukturmaßnahme erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein Millionenprojekt mit weitreichenden Veränderungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer.
Feierliche Freigabe der neuen Straße
Am 6. Mai 2026 fand die offizielle Einweihung statt. Martin Senkbeil, Laura Fröhlich und Christoph Hartwig gaben die Straße gemeinsam frei. Die Bauarbeiten hatten im Frühjahr 2025 begonnen und umfassten nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Gehwege, Beleuchtung und Entwässerung. Die Gesamtkosten beliefen sich auf mehrere Millionen Euro, die aus Mitteln der Gemeinde und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert wurden.
Neuerungen für Fußgänger und Autofahrer
Besonders hervorzuheben sind die neu angelegten Gehwege, die nun barrierefrei sind und somit auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine sichere Nutzung ermöglichen. Für Autofahrer wurde die Fahrbahn verbreitert und mit einer neuen Asphaltdecke versehen, was die Verkehrssicherheit erhöht. Zudem wurden moderne LED-Leuchten installiert, die für eine bessere Ausleuchtung sorgen und gleichzeitig Energie sparen. Auch die Entwässerung wurde erneuert, um bei Starkregen Überschwemmungen zu vermeiden.
Die Anwohner profitieren zudem von einer neuen Lärmschutzwand, die den Verkehrslärm reduziert. „Wir haben lange auf diese Verbesserungen gewartet“, sagte eine Anwohnerin bei der Eröffnung. Die Gemeinde Kabelsketal sieht das Projekt als wichtigen Schritt zur Steigerung der Lebensqualität im Ortsteil Kleinkugel.
Die Bauarbeiten verliefen weitgehend planmäßig, lediglich kleinere Verzögerungen gab es aufgrund von Witterungsbedingungen. Die Baufirma arbeitete eng mit der Gemeindeverwaltung zusammen, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Nun ist die Stennewitzer Straße wieder vollständig befahrbar, und die Gemeinde hofft, dass die Neuerungen von den Bürgern gut angenommen werden.



