Delegation aus Woldegk übergibt Busse-Aquarelle bei Vernissage in polnischer Partnerstadt
Woldegk-Delegation bei Vernissage in polnischer Partnerstadt

Delegation aus Woldegk bei Vernissage in polnischer Partnerstadt

Eine Delegation aus dem Raum Woldegk weilte kürzlich zu einer besonderen kulturellen Veranstaltung in der polnischen Partnerstadt Przelewice. Die Einladung zur Vernissage durch die Direktion der Gärten von Przelewice nahmen Stefan Schmidt, Detlef Penseler, Margrit Keller und Dr. Ernst-Jürgen Lode gerne an.

Ausstellung zu Carl Ferdinand Busse eröffnet

Anlass des Besuchs war die Eröffnung einer Ausstellung mit Lithografien und Aquarellen von Carl Ferdinand Busse, dem wohl berühmtesten Sohn des einstigen Prillwitz, dem heutigen Przelewice. Der deutsche Architekt und preußische Baubeamte wurde am 11. Juni 1802 auf dem Gut Prillwitz geboren und wirkte als Mitglied der Oberbaudeputation in Berlin, wo er Schüler und Mitarbeiter von Karl Friedrich Schinkel war.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Stefan Schmidt, der Leiter des Weinguts Schloss Rattey, zum fünfjährigen Bestehen der Gärten vier Original-Lithografien des Architekten an Zygmunt Siarkiewicz, den Direktor des Schlosses zu Przelewice, übergeben.

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Zwei originale Aquarelle als Gastgeschenk

Zur nun stattfindenden Vernissage reiste die kleine Delegation um Stefan Schmidt ins Nachbarland. Mit dabei waren Ernst-Jürgen Lode als Amtsvorsteher des Amtes Woldegk, Detlef Penseler als dessen Stellvertreter und Bürgermeister von Schönbeck, sowie Margrit Keller als stellvertretende Bürgermeisterin von Schönbeck.

Selbstverständlich brachten die Gäste aus der deutschen Partnergemeinde ein besonderes Gastgeschenk mit: zwei originale Aquarelle von Carl Ferdinand Busse, die die Ausstellung erweitern sollen. Die meisterlichen Darstellungen zeigen das Goldene Tor von Jerusalem und den Entwurf einer Villa.

Architekt hinterließ bedeutende Spuren

Im kommenden Jahr jährt sich der 225. Geburtstag des Architekten, der zahlreiche Bauwerke entworfen hat, darunter Kirchen, Amtsgebäude, Schulen, Gefängnisse und Wohnhäuser. Zu seinen bedeutenden Werken zählt auch der Bau des Neuen Zeughauses auf der Zitadelle Spandau in Berlin, dessen Entwürfe ebenfalls von Busse stammen und Mitte des 19. Jahrhunderts realisiert wurden.

Die Vernissage in Przelewice markiert somit nicht nur einen kulturellen Höhepunkt in der Partnerschaft zwischen den beiden Städten, sondern würdigt auch das architektonische Erbe eines bedeutenden historischen Künstlers.

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