Berlin Cardshow: YouTuber Aaron Troschke will mit Sammelkarten-Event Taylor Swift Konkurrenz machen
Berlin Cardshow: Troschke will mit Event Taylor Swift Konkurrenz machen

Berlin Cardshow: YouTuber Aaron Troschke will mit Sammelkarten-Event Taylor Swift Konkurrenz machen

Auf der Berlin Cardshow trafen sich vorletzten Samstag Tausende Sammelkarten-Fans jeder Generation im Berliner Olympiastadion. Einer der prominentesten Besucher und Mitveranstalter war Aaron Troschke (36). Der YouTube-Star, der einem breiten Publikum 2012 als „Wer wird Millionär“-Kandidat bekannt wurde – er gewann nach drei Folgen 125.000 Euro –, organisiert das Event nicht nur mit, sondern ist selbst leidenschaftlicher Sammler.

Vom YouTube-Star zum Sammelkarten-Enthusiasten

„Insgesamt sammle ich alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist“, sagt der Berliner. Von Lego bis Wrestling-Figuren war schon einiges dabei. Doch erst mit den Sammelkarten hat er ein Hobby gefunden, das für ihn perfekt funktioniert: klein, emotional aufgeladen und bestenfalls extrem wertvoll. Auf der Berlin Cardshow teilte Aaron Troschke seine Leidenschaft mit über 5000 Besuchern.

Wertvolle Funde und emotionale Sammlungen

Wie wertvoll Sammelkarten sein können, erlebte Troschke selbst auf der Messe. 2025 zog er dort zufällig eine seltene Karte von Lamine Yamal (18). Geschätzter Wert: 50.000 bis 100.000 Euro – bei einem Boxpreis von nur 150 Euro. „Die halte ich nur, weil ich weiß, damit kann ich irgendwann Geld verdienen“, sagt Troschke. Startet der junge Fußballstar weiter durch, kann auch der Kartenwert explodieren.

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Doch Geld ist für den YouTuber längst nicht alles. Seine Sammlung ist vor allem emotional geprägt. Fußballikonen wie Zinédine Zidane (53) oder Ronaldo Nazário (49) erinnern ihn an seine Kindheit und Jugend. Dieser nostalgische Faktor macht für ihn den besonderen Reiz aus.

Ein Event für die ganze Familie

Die Berlin Cardshow, die er gemeinsam mit einem Team seit 2025 umsetzt, soll genau dieses Gefühl transportieren. Die Idee kam von seinem Kollegen Mike-Maurice „Atze“ Alt, der eine professionelle Messe wollte. Troschke brachte Reichweite, Kontakte und prominente Gäste mit ein. Heute ist das Event Treffpunkt für Fans und Familien.

Besonders berührt hat ihn dieses Mal die Begegnung mit einem Vater und dessen kleiner Tochter. Das Mädchen zeigte stolz eine selbstgemalte Karte, die vor Ort „gegraded“ wurde – professionell verpackt wie ein echtes Sammlerstück. „Das ist genau der Grund, warum wir das machen“, meint er. Alle sollen Spaß haben und glücklich nach Hause gehen.

Kuriose Geschichten und große Ziele

Auch Kurioses gehört zur Berlin Cardshow: So erinnert er sich an einen Fan aus Dänemark, der letztes Jahr mit Karten im Wert von 20 Millionen Euro im Rucksack durch Berlin fuhr. Der YouTuber lacht: „Jedem, dem ich das erzähle, und als Berliner, der guckt mich so an und sagt: ‚Ich fahre nicht mal mit 20 Euro Ringbahn.‘“

Für Troschke steht fest: Die Sammelkarten-Szene wächst – und wird immer bekannter. Die Berlin Cardshow soll daher zu einem festen Termin werden, „wie ein Familienklassentreffen“. Sein ehrgeiziges Ziel: „Dass die Tickets so schnell ausverkauft sind wie bei einem Taylor-Swift-Konzert.“

Mit über 2,5 Millionen Followern plattformübergreifend auf Social Media sammelt Aaron Troschke nicht nur Karten, sondern auch eine treue Community. In diesem Jahr war Werder-Ikone Ailton (52) als Promi-Gast auf der Messe vertreten, was die Attraktivität des Events weiter steigerte. Die Berlin Cardshow entwickelt sich damit zu einem bedeutenden Treffpunkt für Sammler und Familien in der Hauptstadt.

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