Kultfigur Horst Schlämmer feiert triumphales Kino-Comeback
Hömma, Schätzelein, dat gibt et doch nicht! Die legendäre Kunstfigur Horst Schlämmer hat ihr Kino-Comeback mit Bravour gemeistert. Zwischen Donnerstag und Sonntag pilgerten fast 190.000 begeisterte Zuschauer in die deutschen Lichtspielhäuser, um den stellvertretenden Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“ auf seiner neuen Mission zu begleiten.
Hape Kerkeling gibt trotz Rücken alles für seinen Horst
Hape Kerkeling (61) hat für seinen neuen Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ trotz eigener Rückenprobleme alles gegeben. Der Komiker aus Recklinghausen, der heute in Köln lebt, kehrt damit zu seiner Paraderolle zurück, die er vor rund 25 Jahren erfand. In den Wochen vor Kinostart warb er mit zahlreichen Auftritten und einer großen Premierentour für das Werk – und dieser Aufwand hat sich eindeutig gelohnt.
Die erste Schlämmer-Komödie „Horst Schlämmer - Isch kandidiere!“ startete 2009 in den Kinos und lockte damals insgesamt 1,3 Millionen Besucher in die Säle. Mit der Trendfarbe Ocker als Parteifarbe wollte Horst damals Bundeskanzler werden und prägte mit seinem unverwechselbaren Charme die deutsche Filmlandschaft.
Gesellschaftspolitische Komödie mit zeitgemäßer Botschaft
Auch der neue Streifen ist gesellschaftspolitisch angelegt und trifft damit den Nerv der Zeit. Die Laune im Land ist schlecht, jeder sei gereizt – und Horst Schlämmer bringt es mit seiner typischen Direktheit auf den Punkt: „Früher hatte ich nur Rücken, heute hat ganz Deutschland Rücken - und zwar im Gesicht, weißte.“
Also begibt sich der schrullige, stets bemühte und tollpatschige Provinzreporter auf eine Reise quer durchs Land, um ein Gegenmittel zu finden. Im Zoo Palast Berlin kämpft Horst mit der modernen Technik – stets an seiner Seite die ikonische Leder-Herrenhandtasche, weißte Bescheid!
Starkes Ensemble und bewährte Regie
Mit dabei sind unter anderem die talentierte Komikerin Tahnee Schaffarczyk und die erfahrene Schauspielerin Meltem Kaptan. Regie führt der bewährte Sven Unterwaldt, der bereits Erfahrung mit erfolgreichen Filmkomödien gesammelt hat.
Die Kultfigur Horst Schlämmer hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie das Publikum zu begeistern weiß. 2006 war Horst etwa zu Gast bei „Wer wird Millionär?“ und schaffte es, dass sogar Günther Jauch selbst im Ratestuhl Platz nahm – ein Beweis für die besondere Ausstrahlung dieser einzigartigen Kunstfigur.
Das aktuelle Kinoergebnis zeigt deutlich: Die Deutschen lieben ihren Horst Schlämmer noch immer. Fast 200.000 Zuschauer in nur vier Tagen sind ein beeindruckendes Zeugnis für die anhaltende Popularität dieser unverwechselbaren Filmfigur und ihres Schöpfers Hape Kerkeling.



