US-Richter weist Großteil von Blake Livelys Vorwürfen gegen Justin Baldoni ab
Richter weist Livelys Vorwürfe gegen Baldoni größtenteils ab

US-Richter weist Großteil der Klagepunkte von Blake Lively gegen Justin Baldoni ab

In einem aufsehenerregenden Rechtsstreit zwischen zwei Hollywood-Stars hat ein Richter in New York die meisten Vorwürfe von Schauspielerin Blake Lively gegen ihren Kollegen Justin Baldoni zurückgewiesen. Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass von ursprünglich dreizehn Klagepunkten nur noch drei Gegenstand des Verfahrens sein werden, darunter der Vorwurf des Vertragsbruchs. Der Prozessauftakt ist für Mitte Mai 2026 angesetzt.

Schlammschlacht zwischen Hauptdarstellern eines Films

Blake Lively, bekannt aus der Serie „Gossip Girl“ und Ehefrau von Hollywood-Star Ryan Reynolds, hatte ihren Co-Star Justin Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung während der Dreharbeiten zum Film „Nur noch ein einziges Mal“ angezeigt. In ihrer Klage warf sie Baldoni und dem Produzenten Jamey Heath vor, gezielt ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni, der bei dem Film auch Regie führte und durch „Jane the Virgin“ bekannt wurde, reagierte seinerseits mit einer Klage gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung. Diese Klage wurde bereits im November 2025 von einem Richter abgewiesen.

Hintergrund des Films und der Auseinandersetzung

Der Film „Nur noch ein einziges Mal“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der US-Autorin Colleen Hoover und erzählt die Geschichte eines Liebespaares in einer missbräuchlichen Beziehung, gespielt von Lively und Baldoni. Die Dreharbeiten fanden im Jahr 2024 statt und waren von Spannungen zwischen den Hauptdarstellern geprägt, die nun in einem juristischen Konflikt mündeten. Die Romanverfilmung hatte bereits vor ihrer Veröffentlichung für kontroverse Diskussionen gesorgt, da sie sensible Themen behandelt.

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Die aktuelle Entwicklung im Gerichtsverfahren markiert einen bedeutenden Rückschlag für Blake Lively, während Justin Baldoni einen Teilerfolg verbuchen kann. Experten bewerten die Entscheidung des Richters als Hinweis darauf, dass viele der ursprünglichen Vorwürfe möglicherweise nicht ausreichend belegt waren. Die verbleibenden drei Klagepunkte, die weiter verhandelt werden, konzentrieren sich hauptsächlich auf vertragliche Aspekte und weniger auf persönliche Anschuldigungen.

Die Schauspieler und ihre Anwälte haben sich bisher nicht öffentlich zu dem jüngsten Urteil geäußert. Beobachter erwarten, dass der für Mitte Mai geplante Prozessauftakt weitere Details ans Licht bringen wird. Die Filmindustrie verfolgt den Fall mit großem Interesse, da er Fragen zu Arbeitsbedingungen und zwischenmenschlichen Konflikten bei Filmproduktionen aufwirft.

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