„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und manchmal fragwürdige Raritäten. Auch in der heutigen Ausgabe gab es wieder denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. Wir stellen Ihnen das Highlight der Folge vor und zeigen, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 4. Mai 2026, versteigert wurden.
Das Highlight der heutigen Folge
Olaf und seine Tochter Natascha aus Berlin brachten eine Stummfilmkamera zu Horst Lichter. Die Kamera wurde von den Ertel-Werken AG in den Jahren 1921 bis 1929 hergestellt und ist ein faszinierendes technisches Relikt aus der frühen Filmgeschichte. Olaf erhielt die Kamera von einem Kollegen, der seine Fotowerkstatt ausräumte und die Kamera jahrelang ungenutzt auf einem Schrank lagerte.
Expertin Annika Raßbach (45) erklärte ausführlich die Funktionsweise dieser Handkurbelkamera, die 35-mm-Filmrollen verwendete, und zog Verbindungen zur Filmtechnik der Stummfilmära vor 100 Jahren. Trotz fehlender Kurbel war die Kamera laut Annika in einem guten, wenn auch nicht perfekten Zustand, was einem Wert von etwa 500 Euro entspricht.
Im Händlerraum entwickelte sich ein lebhaftes Bietergefecht, bei dem der Preis von 100 Euro schnell anstieg. Es gab zahlreiche Gebote bis 420 Euro, woraufhin der Händler Wolfgang Pauritsch den Zuschlag erhielt. Olaf und Natascha waren überglücklich.
Alle weiteren Raritäten vom 4. Mai 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
- Jugendstil-Vase von Daum Nancy: Stefanie Lutieschano-Höfer aus Bad Aibling und ihr Vater Roland Höfer brachten eine filigrane Vase aus Überfangglas mit zart geätztem Orchideendekor mit. Die Vase stammt aus dem Jahr 1906. Expertin Friederike Werner (64) schätzte den Wert auf 1.200 bis 1.500 Euro.
- Granatschmuck-Set (Armband und Collier) aus Nordböhmen: Karin und Tina aus München präsentierten ein antikes Set mit Granatsteinen (Pyrop) aus den Jahren zwischen 1870 und 1900. Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) taxierte die Stücke zusammen auf 350 bis 400 Euro.
- Designer-Leuchte „Spiral“ von Toni Cordero: Erika und Uwe aus Heilbronn boten eine künstlerisch gestaltete Pendelleuchte mit Muranoglas-Bruchstücken an. Sie stammt aus Italien aus den 1990er Jahren. Expertenschätzung: 300 bis 400 Euro.
- Goldbrosche mit Skarabäus-Flügeldecken und Karneol: Daniela und Eberhard aus Strausberg hatten eine einzigartige Brosche dabei, in deren Zentrum ein von Hand eingesetzter Karneol sitzt. Die Brosche aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zeigt natürliche Käferpanzer und ist mit 585er Gold gepunzt. Expertin Heide Rezepa-Zabel schätzte den Wert auf 230 bis 250 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.



