Nach 18 Jahren ist die Dachsanierung der Stephanuskirche in Polleben endlich abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende wurde die letzte neue Schindel auf dem Kirchendach feierlich verlegt. Damit geht ein langwieriges Kapitel der Kirchensanierung zu Ende.
Ein langer Weg zur Fertigstellung
Die Arbeiten am Dach der Stephanuskirche begannen bereits im Jahr 2006. Seitdem wurde in mehreren Abschnitten das historische Dach erneuert. Die Gemeinde und zahlreiche Helfer haben unermüdlich daran gearbeitet, das Gotteshaus vor Witterungsschäden zu schützen. Nun ist das Projekt abgeschlossen.
Feierlicher Abschluss mit der Gemeinde
Zur feierlichen Verlegung der letzten Schindel kamen viele Gemeindemitglieder und Unterstützer zusammen. Pfarrer Matthias Müller bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. „Es ist ein besonderer Moment, dieses Werk vollendet zu sehen“, sagte er in seiner Ansprache.
Die Sanierung war notwendig geworden, da das alte Dach undicht war und bereits Schäden am Mauerwerk verursacht hatte. Mit der neuen Eindeckung ist die Kirche nun wieder gut geschützt. Die Kosten für die Sanierung beliefen sich auf rund 500.000 Euro, die durch Spenden und Fördermittel gedeckt wurden.
Bedeutung für die Gemeinde
Die Stephanuskirche ist ein zentraler Ort für die Gemeinde in Polleben. Neben Gottesdiensten finden dort auch Konzerte und Veranstaltungen statt. Die Fertigstellung des Dachs ist daher ein wichtiger Schritt für die weitere Nutzung der Kirche.
In den kommenden Jahren sind weitere Renovierungsarbeiten im Innenbereich geplant. Die Gemeinde hofft, auch diese Projekte mit Hilfe von Spenden und ehrenamtlichem Engagement umsetzen zu können.



