Koffer weg: Sarah Engels ohne Kostüme beim ESC in Wien
Sarah Engels ohne Kostüme zum ESC in Wien gelandet

Sarah Engels, 33, ist für den Eurovision Song Contest in Wien gelandet – doch ohne ihre wichtige Bühnen-Garderobe. Die Fluggesellschaft Eurowings fand ihren Koffer „mit sämtlichen Kostümen und Outfits für den Eurovision nicht mehr“, berichtete die Sängerin nach der Ankunft in Österreich ihren rund 1,8 Millionen Followern auf Instagram. Engels, die für Deutschland beim ESC antritt, nahm das Ärgernis mit Humor: „Also wenn ich dann im Schlafanzug auftrete, nehmt es mir nicht übel.“

Eurowings reagiert schnell

Eine Sprecherin der Fluggesellschaft Eurowings bestätigte wenig später den Fauxpas, gab aber Entwarnung. Man habe den Koffer „schnell lokalisiert und nach Wien gebracht“, teilte sie mit. Dort sei er an Engels und ihr Team übergeben worden. „Uns ist bewusst, dass eine solche Situation – insbesondere vor einem wichtigen Auftritt – ärgerlich ist“, hieß es von Eurowings. Solche Vorkommnisse seien äußerst selten.

Ankunft in Wien

Engels flog am Mittwoch nach Wien, wo am 12. Mai das Halbfinale des Wettbewerbs beginnt. Das große Finale findet am 16. Mai statt. Am Wiener Flughafen wurde die deutsche ESC-Delegation von jubelnden Fans mit Fahnen und Schildern begrüßt. Vor dem Flug hatte Engels ihre Freude in einer Instagram-Story ausgedrückt: „Ich bin total dankbar, ich bin aufgeregt und ich freue mich auf diese wahnsinnige Reise jetzt.“ Es fühle sich unreal an, „dass ich einfach mein ganzes Land vertreten darf, in dem ich lebe“. Später teilte sie ein Video nach der ersten Probe. „Alle Gefühle dieser Welt hatte ich innerhalb von drei Minuten“, sagte sie, bekleidet mit Blazer und kurzem Glitzeroberteil.

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Hintergrund zu Sarah Engels

Die Popmusikerin wurde einst durch die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt. Beim Eurovision Song Contest in Wien präsentiert sie für Deutschland ihren Song „Fire“. „Wir Frauen werden oft dazu erzogen, eher leise zu sein, uns anzupassen und bloß nicht zu sehr anzuecken“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. „Mein Song sagt genau das Gegenteil: Wir dürfen laut sein, wir dürfen brennen, und wir müssen uns nicht verstellen.“ Diese Botschaft sei ihr wichtig.

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