Warum ich mein Netflix-Abo nach einem schlechten Film kündigte
Netflix-Abo gekündigt nach einem schlechten Film

Es war wieder so weit. Das Kind lag im Bett, die Frau war nicht da, das Buch war ausgelesen. Und jetzt? Das sanfte Da-Dumm eines Actionfilms lockte. Mit Matt Damon und Ben Affleck – das musste gut sein. Doch der Film „The Rip“ war so furchtbar, dass ich beschloss, mein Netflix-Abo zu kündigen. Ein Heist-Movie mit zwei Superstars – was konnte schon schiefgehen? Leider alles.

Die generische Streaming-Ästhetik

In den vergangenen Jahren war viel von einer generischen Streaming-Ästhetik die Rede. Alles sehe gleich aus, weil man Zuschauer von New York über Paderborn bis Himeji erreichen müsse. „The Rip“ ist ein Paradebeispiel dafür. Matt Damon selbst verriet in einem Promo-Interview, dass Netflix wolle, dass in den ersten Minuten etwas explodiere, damit die Zuschauer dranbleiben. Zudem werde die Handlung drei- bis viermal zusammengefasst. Diese Ehrlichkeit ist fast erhaben, aber warum sollte man dann noch zuschauen?

Die Beziehung zu Netflix

Es begann wie jede Beziehung mit einem Versprechen. Ich war mit einem kleinen Röhrenfernseher aufgewachsen, ohne Satellitenschüssel. Wir empfingen ARD und ZDF, und dank der Nähe zur Grenze auch ORF. So konnten wir um 20.15 Uhr gute Filme sehen – manchmal. Danke, Österreich. Doch die Zeiten ändern sich. Streaming-Dienste wie Netflix versprachen unbegrenzte Unterhaltung, aber die Qualität leidet oft unter dem Zwang, Massen zu bedienen.

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Die Kündigung

Nach „The Rip“ war das Maß voll. Der Film war so schlecht, dass ich keine Lust mehr hatte, weiterzuzahlen. Ich kündigte mein Abo und fühlte mich befreit. Vielleicht ist weniger manchmal mehr – und alte Filme im Fernsehen sind doch nicht so schlecht.

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