DDR-Revue im Kloster Helfta: Drei Diven entfachen Zickenkrieg auf der Bühne
In Eisleben steht ein besonderes kulturelles Ereignis bevor, das Schlagernostalgie und humorvolle Spitzen vereint. Dagmar Frederic, Dagmar Gelbke und Regina Thoss präsentieren am 1. April ihre Revue „D.D.R. – Auferstehung der Ruinen“ im historischen Kloster Helfta. Mit insgesamt 234 Jahren Bühnenerfahrung versprechen die drei gestandenen Damen eine unterhaltsame Mischung aus Selbstironie und pointierten Dialogen.
Eine Revue zwischen Nostalgie und modernem Witz
Die Initiative zu diesem ungewöhnlichen Projekt stammt von Thorsten Groneberg, der nicht nur als Ideengeber, sondern auch als Mit-Autor fungiert. Das Programm wird bewusst nicht als harmonischer Auftritt inszeniert, sondern als „Zickenkrieg auf der Bühne“, der die Zuschauer mit scharfen Pointen und nostalgischen Erinnerungen an die DDR-Zeit unterhält. Die Diven kombinieren dabei ihre langjährige Erfahrung im Showgeschäft mit einer frischen, zeitgemäßen Herangehensweise.
Kloster Helfta als ungewöhnlicher Spielort
Die Wahl des Veranstaltungsortes im Kloster Helfta in Eisleben unterstreicht den kontrastreichen Charakter der Revue. Das historische Gemäuer bildet eine einzigartige Kulisse für die lebhafte Darbietung, die bewusst mit Erwartungen bricht. Die Organisatoren betonen, dass es sich bei der Aufführung am 1. April keineswegs um einen Aprilscherz handelt, sondern um ein ernsthaftes kulturelles Angebot, das sowohl Fans der Schlagerära als auch anspruchsvolle Theaterliebhaber ansprechen soll.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Künstlerinnen versprechen ein Programm, das die Grenzen zwischen Comedy, Musik und zeitgeschichtlicher Reflexion geschickt auslotet. Mit ihrer Mischung aus Charme, Bühnenpräsenz und humorvoller Kritik wollen Frederic, Gelbke und Thoss das Publikum im Kloster Helfta gleichermaßen zum Lachen und Nachdenken anregen.



