Deutsch-dänisch-britische Koproduktion erhält Oscar-Auszeichnung
Bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles hat die Dokumentation „Ein Nobody gegen Putin“ den begehrten Preis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ gewonnen. Es handelt sich dabei um eine internationale Koproduktion, an der das ZDF und Arte aus Deutschland, die dänische Rundfunkanstalt DR sowie die britische BBC beteiligt sind.
Einblicke in das heutige Russland
Laut Angaben von ZDF und Arte erzählt der Film humorvoll und zugleich niederschmetternd, wie das Leben im gegenwärtigen Russland aussieht und wie eine ganze Generation indoktriniert wird. Die Dokumentation bietet einen spektakulären Einblick in das Herz der russischen Propaganda und zeigt die Mechanismen der politischen Beeinflussung auf.
Die Geschichte hinter dem Film
Regisseure des preisgekrönten Werkes sind der amerikanische, in Kopenhagen lebende David Borenstein und der russische Videofilmer Pawel Talankin. Der Film dokumentiert das Leben von Talankin, der als Lehrer an einer Schule in seiner Heimatstadt Karabasch tätig ist.
Mit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine erhält Talankin den Auftrag, patriotische Veranstaltungen zu organisieren und zu dokumentieren. Im Verlauf dieser Tätigkeit wachsen in ihm zunehmend Zweifel am politischen System Russlands, was den zentralen Konflikt des Films darstellt.
Verfügbarkeit für das Publikum
Interessierte Zuschauer können den Oscar-prämierten Dokumentarfilm einfach in der Arte-Mediathek anschauen. Darüber hinaus ist der Film auch auf anderen Plattformen wie YouTube verfügbar, was eine breite Zugänglichkeit gewährleistet.
Das Produktionsteam umfasst neben den Regisseuren auch die dänische Produzentin Helle Faber von Made in Copenhagen sowie weitere Mitarbeiter wie Radovan Sibrt und Alzbeta Karaskova. Die Auszeichnung unterstreicht die internationale Bedeutung und Qualität dieser filmischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischen politischen Realitäten.



