Majestätische Wahl: Schwanenkönigin kürt „Schwanensee“ zum Publikumsliebling in Prenzlau
Schwanenkönigin wählt „Schwanensee“ als Favorit in Prenzlau

Majestätische Wahl: Schwanenkönigin kürt „Schwanensee“ zum Publikumsliebling in Prenzlau

In Prenzlau hat der Fotoclub Prenzlau seine 26. Ausstellung mit dem Schwerpunkt „Tiere vor der Kamera“ eröffnet. Die vielseitige Sammlung fängt flüchtige Augenblicke aus Natur und Alltag künstlerisch ein und macht sie dem Betrachter auf neue Weise erlebbar. Gezeigt wird die Ausstellung in den Räumen der VR-Bank Uckermark-Randow, direkt neben dem Hotel Uckermark, und steht Interessierten während der Öffnungszeiten der Filiale offen.

45 verschiedene Tiere in 50 Rahmen

Die Neugier der Besucher wird durch 50 Rahmen geweckt, in denen 45 verschiedene Tiere ihren Platz finden – von sanftem Schnurren bis zu lebhaften Lauten, von eleganten Bewegungen bis zu unerwarteten Ruhepunkten in der Natur. Die Eröffnung setzte ein klares Zeichen: Jan Meese, Vorstandsmitglied der VR-Bank, und Stefan Uhlig, der Leiter des Fotoclubs, begrüßten die zahlreichen Gäste in einer Atmosphäre, die gleichzeitig festlich und forschend war.

Uhlig, bekannt für seinen humorvollen Stil, sagte: „Im vorigen Jahrhundert eröffneten wir hier die erste Fotoausstellung“ – eine Anspielung auf eine beständige Partnerschaft, die seit 1999 besteht und in der die VR-Bank sowie zahlreiche weitere Unterstützer dem Club Rückenwind geben. Das aktuelle Thema sei zum ersten Mal in der Clubvergangenheit schon einmal zu sehen gewesen, 2002 allerdings noch analog umgesetzt. Zwischen damals und heute, so Uhlig, liegen Welten, wobei Nahaufnahme-Details bis zur weiträumigen Szenerie die Gäste beeindruckten.

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Kreative Entwicklung und Publikumswahl

Uhlig lud zur traditionellen Wahl der beliebtesten drei Fotografien ein und betonte, dass die Besucher ihre Favoriten entdecken und die Zwischentöne der Bilder erforschen sollten. Gleichzeitig hob Jan Meese in seiner Ansprache die Verlässlichkeit des Fotoclubs hervor und übergab symbolisch einen Scheck zur Umsetzung neuer Ideen. Damit wurde deutlich, dass diese Ausstellung nicht nur eine Momentaufnahme ist, sondern Teil einer aktiven, kreativen Entwicklung, die auch in den kommenden Monaten neue Projekte inspirieren will.

Unter den Gästen der Vernissage befanden sich neben dem Prenzlauer Bürgermeister Marek Wöller-Beetz auch die Prenzlauer Schwanenkönigin Mireé Kolm samt Ehrendame Angelique Meinke. Die Damen nahmen ebenfalls an der Wahl des Lieblingsfotos teil und waren sich einig, dass „Schwanensee“ von Franz Roge ihr absoluter Favorit sei.

Ergebnisse der Publikumswahl

Die übrigen Besucher teilten diese Einschätzung. Wie Uhlig der Redaktion am folgenden Tag mitteilte, landete „Schwanensee“ auf dem ersten Platz, gefolgt von „Der Wolf“ von Stefan Uhlig. Auf dem dritten Platz rangierten „Rotkehlchen“ von Roland Suckow sowie „Froschkönig“ von Norbert Reddemann. Die Ausstellung verspricht damit nicht nur künstlerische Augenblicke, sondern auch lebendige Diskussionen über Tierdarstellungen vor der Kamera.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung zur Vernissage in der VR-Bank in Prenzlau gefolgt. Die Anwesenden sowie die Leser des Uckermark Kuriers wurden außerdem zum VR-Tanz „Im Takt der Zeit“ am 18. April in die Uckerseehalle eingeladen. Wer jetzt denkt, schon alles gesehen zu haben, der könnte sich irren: Die Mischung aus Naturdokumentation, künstlerischer Inszenierung und menschlicher Perspektive lädt zu intensiven Beobachtungen ein und macht Lust auf weitere Experimente mit Tiermotiven.

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