Sean Penn fehlt bei Oscar-Gala trotz drittem Preisgewinn
Der renommierte US-amerikanische Schauspieler Sean Penn hat einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Für seine beeindruckende Nebenrolle im Politthriller „One Battle After Another“ wurde er mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Dies markiert bereits den dritten Oscar in der prestigeträchtigen Laufbahn des 65-Jährigen.
Abwesenheit bei der Verleihung sorgt für Aufsehen
Doch trotz dieses großen Erfolgs blieb Penn der glamourösen Oscar-Gala in Los Angeles fern. Stattdessen nahm der Schauspielkollege Kieran Culkin den begehrten Preis stellvertretend auf der Bühne entgegen. In der hart umkämpften Kategorie setzte sich Penn gegen namhafte Konkurrenten durch, darunter den schwedischen Schauspieler Stellan Skarsgård für seine Leistung in „Sentimental Value“.
Mögliche Gründe für die Abwesenheit
Laut einem Bericht der „New York Times“, der sich auf anonyme Quellen stützt, soll Penn nach Europa gereist sein. Demnach hatte er Ende vergangener Woche geplant, die Ukraine zu besuchen. Ein Sprecher des Schauspielers äußerte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu diesen Gerüchten.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Penn eine Oscar-Verleihung verpasst hat. Wie das Branchenblatt „Variety“ berichtet, hatte der zweifache Oscar-Gewinner als bester Hauptdarsteller – für „Mystic River“ und „Milk“ – bereits in der Vergangenheit mehrere Galas nicht besucht.
Frühere Verbindung zur Ukraine
Die mögliche Ukraine-Reise wäre nicht Penns erste Verbindung zu dem osteuropäischen Land. In einem Interview mit „Variety“ im Jahr 2023 hatte der Schauspieler sogar erwogen, seine Oscars zu zerstören und sie der Ukraine zu übergeben, damit sie eingeschmolzen und als Munition im Krieg gegen Russland verwendet werden könnten.
Letztendlich entschied er sich gegen diesen radikalen Schritt und schenkte stattdessen einen seiner Oscars dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Diese Geste unterstreicht Penns langjähriges politisches und humanitäres Engagement, das nun erneut im Fokus steht, während die Filmwelt seinen jüngsten künstlerischen Triumph feiert.



