„Bares für Rares“: Unsichtbares Kunstwerk verwirrt Händler
Unsichtbares Kunstwerk bei „Bares für Rares“

Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und manchmal fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gab es wieder denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. Wir stellen das Highlight der Folge vor und zeigen, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, versteigert wurden.

Das Highlight der Folge: Unsichtbares Kunstwerk

Renate und Hartmut aus Wiesbaden und Wassernach brachten ein außergewöhnliches Objekt mit: ein Kunstharz-Objekt mit Original-Bohrlocherde aus dem berühmten Land-Art-Projekt von Walter De Maria. Das Stück stammt aus der Zeit der documenta 6, der größten deutschen Kunstausstellung, und wurde einst von ihrem Vater von einer Dienstreise mitgebracht.

Experte Colmar Schulte-Goltz (52) erklärte die Besonderheit: Das Objekt gehört zu einem der bekanntesten Werke der Konzeptkunst, bei dem ein Messingstab einen Kilometer tief in die Erde eingelassen wurde. Obwohl das Kunstwerk selbst unsichtbar ist, gilt es als Meilenstein der Moderne. Der Schätzwert lag bei 400 bis 480 Euro.

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Im Händlerraum blieb die Begeisterung jedoch verhalten. Das höchste Gebot betrug lediglich 50 Euro. Für Renate und Hartmut kam ein Verkauf nicht infrage – der ideelle Wert überwog. Sie nahmen ihr Kunststück wieder mit nach Hause.

Alle weiteren Raritäten vom 6. Mai 2026

Karussell-Motorrad von Lenaerts (1950er/60er Jahre)

Christiane aus Düsseldorf brachte ein dekoratives Karussell-Motorrad mit originalen BMW-Blinkern mit, das früher in einem Optikgeschäft ausgestellt war. Hersteller ist die belgische Firma Lenaerts. Schätzwert: 700 bis 1.000 Euro.

Englischer Gedenkring aus 18 Karat Gold (1842)

Liza und ihre Schwiegermutter Wendela aus der Nähe von Soest präsentierten einen historischen Trauerring mit schwarzer Emaille, der an Elizabeth Winter erinnert. Es handelt sich um ein emotionales Familienerbstück in nicht perfektem Zustand. Schätzwert: 400 bis 500 Euro.

Gemälde „Assisi“ (1851)

Sonja und Peter aus Bad Homburg brachten ein romantisches Landschaftsgemälde mit einem Blick auf die Kirche in Assisi mit. Das Werk eines unbekannten Künstlers ist auf eine Holzplatte montiert. Schätzwert: 400 bis 580 Euro.

Perlenclip mit Diamanten (1970er Jahre)

Horst aus Schwerte präsentierte ein Schmuckstück aus 585er Weißgold mit insgesamt 15 Brillanten, von denen zwei als Imitate identifiziert wurden. Schätzwert: 1.500 bis 1.800 Euro.

Design-Leuchten von Fog & Mørup (1960er Jahre)

Natalie aus Essen brachte zwei skandinavische Deckenleuchten aus Teakholz und Messing mit, von denen eine bereits beschädigt war. Schätzwert: 350 bis 400 Euro pro Lampe.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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