Die Weltpremiere des Films "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" fand selbstverständlich in München statt. Regisseur David Dietl tritt damit endgültig in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Helmut Dietl, der mit Werken wie "Kir Royal" und "Monaco Franze" Filmgeschichte schrieb. Die Komödie erzählt die Geschichte eines Mannes, der den Tod nicht akzeptieren will und keine Lust auf das himmlische Paradies hat – schließlich steht bald das Oktoberfest an. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm von 1962 nach einer Kurzgeschichte von Ludwig Thoma und wurde auf Kinolänge erweitert.
Ein bayerisches Märchen
Produzent Max Wiedemann bezeichnete den Film bei der Premiere als "ein bayerisches Märchen". Dietl selbst zeigte sich erleichtert: "Mir fällt ein Riesen-Stein vom Herzen", sagte er nach der Aufführung. Er hoffte zudem auf "elf Münchner im siebten Himmel", also einen Finaleinzug des FC Bayern in der Champions League, der sich jedoch später am Abend zerschlug. Ein etwas peinlicher Moment ereignete sich, als Dietl seinem Schauspieler Heiner Lauterbach auf der Bühne danken wollte – dieser war jedoch bereits gegangen. Für Aufsehen sorgte auch Influencerin Cathy Hummels, die sich auf dem roten Teppich hinlegte.
Prominente Gäste und ein besonderes Wahrzeichen
Unter den Premierengästen befanden sich zahlreiche Schauspieler wie Hauptdarsteller Maximilian Brückner und Veronica Ferres. Ein besonderes Highlight war die Eisbachwelle, die bei den Dreharbeiten noch existierte, inzwischen aber seit Monaten nicht mehr fließt. Dietl tröstete: "Falls die Welle nicht zurückkommt, kann man sie hier noch sehen in unserem Film." Die Komödie startet am 14. Mai in den Kinos und verspricht eine liebevolle Hommage an München und seine Bewohner.



