Bach-Tage Rostock: Barock, Tango und Pop im Herbstfestival
Bach-Tage Rostock: Festival mit Barock bis Pop

Bach-Tage Rostock: Ein musikalisches Herbsthighlight mit Barock, Tango und Pop

Das siebte Bach-Festival in Rostock steht vor der Tür und verspricht ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis. Vom 9. bis 11. Oktober 2026 werden die Werke von Johann Sebastian Bach in der Hansestadt in vielen Facetten erklingen. Der Ticketverkauf für das dreitägige Festival beginnt passend am Geburtstag des Komponisten, dem 21. März.

Eröffnung mit dem Freiburger Barockorchester

Den Auftakt der Bachtage macht am 9. Oktober das renommierte Freiburger Barockorchester mit den berühmten Brandenburgischen Konzerten. Birger Birkholz, Vorsitzender des veranstaltenden Bachvereins, bezeichnete diese Kompositionen als „funkelndste und vielseitigste Werke des Barock“. Das Festival findet an verschiedenen Spielstätten statt, darunter die historische Nikolaikirche, der Barocksaal und die Universitätskirche in Rostock.

Vielfältiges Programm mit renommierten Künstlern

Während der drei Festivaltage treten zahlreiche Spitzenensembles und Solisten auf. Das Programm umfasst nicht nur barocke Meisterwerke von Bach, sondern auch überraschende musikalische Begegnungen zwischen verschiedenen Epochen und Stilen.

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  • Am 10. Oktober präsentiert der international bekannte Pianist Matthias Kirschnereit sein Soloprogramm „Bach und die Folgen“. Dabei thematisiert er die nachhaltige Wirkung von Bachs Musik auf spätere Komponisten wie Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Frédéric Chopin.
  • Ebenfalls am 10. Oktober zeigen die Geigerin Johanna Staemmler und der Pianist Martin Klett in „Bach trifft Tango – Piazzollas feuriges Erbe“, wie sich die barocke Klangwelt Bachs mit dem expressiven Tango Nuevo von Astor Piazzolla verbinden lässt.

Orgelmatinee und Festivalfinale mit Pop-Elementen

Am 11. Oktober steht zunächst eine festliche Matinee auf dem Programm. Der Leipziger Thomasorganist Johannes Lang spielt auf der Schuke-Orgel der Universitätskirche ausgewählte Orgelwerke Bachs, darunter Präludien, Fugen und lyrische Choralbearbeitungen.

Das Festivalfinale am selben Tag bringt dann Barock und Pop zusammen. Die „lautten compagney BERLIN“ unter der Leitung von Wolfgang Katschner präsentiert gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva das Programm „Dancing Queen – Abba & Jean-Philippe Rameau“. Dieses Konzert verspricht, Grenzen zu überwinden und Generationen zu verbinden, indem es barocke Elemente mit modernen Popklängen vereint.

Insgesamt bieten die Bachtage Rostock ein abwechslungsreiches Programm, das von traditioneller Barockmusik über innovative Stilmixe bis hin zu zeitgenössischen Interpretationen reicht. Ein Muss für Musikliebhaber in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus.

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