Boizenburg feiert erstes Musik- und Ukulele-Fest: Ein Mitmachfestival für alle
Erstes Musik- und Ukulele-Fest in Boizenburg startet

Boizenburg feiert erstes Musik- und Ukulele-Fest: Ein Mitmachfestival für alle

Die Boizenburger Altstadt verwandelt sich am 10. und 11. April in einen lebendigen Klangraum. Rolf Dräther lädt zum ersten Musik- und Ukulele-Fest der Stadt ein, einem bewusst offen angelegten Mitmachfestival für alle Musikbegeisterten. Das Konzept zielt darauf ab, Menschen zusammenzubringen, gemeinsames Singen und Spielen zu fördern und den Frühling musikalisch zu begrüßen.

„Es soll ein Angebot von Boizenburgern für Boizenburger sein“, erklärt Initiator Rolf Dräther. „Für die, die schon spielen, für die, die neugierig sind, und auch für die, die einfach nur zuhören und mitsingen möchten.“ Die Idee entstand vor zwei Jahren, kurz nachdem Dräther und seine Frau Kess Kühmel von Hamburg nach Boizenburg gezogen waren. Damals war die Ukulele-Szene noch kaum sichtbar, doch inzwischen hat sich eine engagierte Gemeinschaft von etwa dreißig Interessierten gebildet.

Vom Playdate bis zum Workshop: Ein vielfältiges Programm

Das Festival beginnt am Freitagabend mit einem Playdate im Winterquartier der Minna in der Reichenstraße, moderiert von Dräther selbst. Anschließend folgt im Kino Boizenburg ein Musikfilm-Special mit dem Klassiker „Manche mögen's heiß“, bei dem die Ukulele eine besondere Rolle spielt. „Da taucht die Ukulele auf, es ist ein Musikfilm und es ist herrlicher Klamauk“, sagt Dräther lachend. „Das passt einfach perfekt als Auftakt.“

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Der Sonnabendnachmittag steht ganz im Zeichen des Mitmachens: An verschiedenen Orten der Altstadt, darunter das Klavierkontor in der Königstraße und das Winterquartier der Minna, finden zwei Workshopblöcke statt. Das Spektrum reicht vom Ukulele-Schnupperkurs über Gitarre, Gesang, Songwriting und Percussion bis hin zu Angeboten für Anfänger und Fortgeschrittene. Kinder und Familien sind ausdrücklich willkommen.

Musikalischer Höhepunkt und nachhaltige Vision

Den Abschluss bildet am Samstagabend ein Konzert im Klavierkontor mit dem Trio „Die Dry Martinis“, das deutsche Versionen amerikanischer Songs aus den Fünfzigerjahren präsentiert. „Das ist fantastische Musik“, schwärmt Dräther. „Ein schöner, runder Abschluss für ein Fest, das Menschen zusammenbringen soll.“

Für Dräther geht es um mehr als nur ein Wochenende voller Musik. Er versteht das Festival als Impuls für die Stadt: „Ich wünsche mir, dass daraus etwas wächst, dass Menschen sich trauen mitzumachen, dass neue Kontakte entstehen und dass Boizenburg merkt, wie viel musikalisches Potenzial in ihr steckt.“ Das Musik- und Ukulele-Fest sei keine geschlossene Szene, sondern eine Einladung an alle, zu schnuppern, zu lernen, zu lachen oder einfach nur dabei zu sein.

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