ESC-Voting: Deutschland auf Platz 29 - Sarah Engels kämpft gegen Vorhersagen
ESC-Voting: Deutschland auf Platz 29 mit Sarah Engels

ESC-Voting: Deutschland auf enttäuschendem Platz 29

Die Vorbereitungen für den 70. Eurovision Song Contest am 16. Mai in Wien laufen auf Hochtouren. Während sich die 35 teilnehmenden Länder auf den großen Auftritt vorbereiten, zeichnen sich bereits jetzt klare Favoriten ab – und Deutschland gehört leider nicht dazu. Die deutsche Kandidatin Sarah Engels (33) mit ihrem Song „Fire“ rangiert in aktuellen Vorabstimmungen auf einem enttäuschenden 29. Platz von insgesamt 35 Teilnehmern.

Besorgniserregende Umfrageergebnisse

Auf dem Portal eurovisionworld.com wurde eine umfangreiche Umfrage durchgeführt, bei der alle teilnehmenden Länder nach ihrem Favoriten für den ESC-Sieg 2026 befragt wurden. Das Ergebnis ist für Deutschland niederschmetternd: Sarah Engels erhielt lediglich 466 Stimmen von insgesamt 71.520 abgegebenen Votes. Damit belegt Deutschland zwar nicht den letzten Platz, liegt aber deutlich hinter den Spitzenreitern.

Der aktuelle Zwischenstand wurde am Dienstag in der großen Facebook-Gruppe „Eurovision“ mit etwa 26.500 Mitgliedern intensiv diskutiert. Ein Mitglied teilte dort einen Screenshot, der die Platzierungen deutlich zeigt. Hinter Deutschland rangieren noch Belgien, Portugal, Polen, Estland, Österreich und Aserbaidschan.

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Finnland und Dänemark als klare Favoriten

Die Spitzenplätze werden derzeit von Finnland mit beeindruckenden 14.669 Stimmen und Dänemark mit 8.184 Votes belegt. Die enorme Differenz zu Deutschlands 466 Stimmen verdeutlicht die große Kluft in der öffentlichen Wahrnehmung. Diese Diskrepanz wirft Fragen über die Chancen der deutschen Teilnehmerin beim bevorstehenden Wettbewerb auf.

Historische Bedeutung der Online-Votings

Obwohl Online-Votings nicht als vollständig repräsentativ gelten, haben sie in der Vergangenheit durchaus treffsichere Vorhersagen geliefert. Von 2017 bis 2023 gewann jeweils der Sieger des eurovisionworld.com-Votings tatsächlich auch den Eurovision Song Contest. Erst in den letzten beiden Jahren zeigten sich Abweichungen: 2024 siegte die Schweiz, obwohl Kroatien im Voting vorne lag, und 2025 holte Österreich den Sieg, während Schweden das Online-Voting gewonnen hatte.

Sarah Engels bleibt zuversichtlich

Trotz der entmutigenden Umfrageergebnisse zeigt sich Sarah Engels optimistisch. Auf die Frage, ob sie Angst vor einem möglichen Scheitern wie viele deutsche Teilnehmer vor ihr habe, antwortete die Sängerin gegenüber BILD: „Ich lebe nur einmal und sage mir: Warum soll ich Angst haben, irgendwas zu riskieren? Angst ist die falsche Einstellung. Ich werde mein Bestes geben für Deutschland, aber ich will beim ESC auch Spaß haben. Wie ich dann abschneide, wird man sehen.“

Nach ihrem Sieg beim deutschen ESC-Finale hatte sich die 33-Jährige bereits zuversichtlich gezeigt und bereitet sich nun intensiv auf ihren großen Auftritt in Wien vor. Ihre Einstellung spiegelt eine gesunde Balance zwischen Wettbewerbsgeist und der Freude am künstlerischen Ausdruck wider.

Ausblick auf den Wettbewerb

Der Eurovision Song Contest 2026 verspricht spannend zu werden, mit 35 teilnehmenden Ländern und einer Vielzahl unterschiedlicher musikalischer Stile. Während die Vorabstimmungen bestimmte Tendenzen aufzeigen, bleibt der tatsächliche Ausgang des Wettbewerbs ungewiss. Die Geschichte des ESC hat immer wieder gezeigt, dass Überraschungen möglich sind und dass die Live-Performance am entscheidenden Abend alles verändern kann.

Für Deutschland bleibt die Hoffnung, dass Sarah Engels mit ihrer Darbietung und ihrem Song „Fire“ die Zuschauer in Wien und vor den Fernsehbildschirmen überzeugen kann – unabhängig von den aktuellen Prognosen und statistischen Vorhersagen.

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