Ein musikalisches Wunderkind sorgt für Begeisterung: Der sechsjährige Vladislav Diachenko trat beim Musikpreis in Malchow auf und spielte Vivaldi vor großem Publikum. Der Junge aus der Uckermark beherrscht das Cello bereits seit seinem vierten Lebensjahr.
Früher Start an der Musikschule
Vladislav Diachenko ist erst sechs Jahre alt, aber schon seit 2024 nimmt er Unterricht an der Musikschule Stralsund. Obwohl er noch die Kita besucht, begann er bereits mit 4,5 Jahren mit dem Cellospiel. Sein Talent hat sich früh gezeigt, und er übt fleißig.
Auftritt beim Musikpreis
Am 25. April wagte sich der kleine Musiker als jüngster Teilnehmer beim Musikpreis in Malchow auf die Bühne. Die Ankündigung seines Auftritts in der Presse lockte viele Zuschauer an. „Viele waren extra gekommen, um Vladislav spielen zu hören“, berichtete Jurymitglied Gudrun Dietz dem Nordkurier. Und die Zuhörer wurden nicht enttäuscht: Vladislav spielte den ersten Satz von Antonio Vivaldis Cellokonzert in C-Dur und erntete großen Applaus. Begleitet wurde er von seiner Lehrerin am Flügel.
Vielseitig begabt
Neben dem Cellospiel lernt Vladislav seit September 2025 auch Schach an der Hochschule Stralsund. Zudem betreibt er Karate und Schwimmen. Und weil der Tag so viele Stunden hat, spielt er sogar in einem Streichorchester mit. Vor seinem Auftritt posierte er als jüngster Teilnehmer mit der ältesten Musikerin, der 60-jährigen Andrea Glös-Hiller, die in der Kategorie Orgel antrat.
Jury und Teilnehmer
Über 150 Kinder und Jugendliche stellten sich an zwei Tagen der Jury, der unter anderem Gudrun Dietz, Ada Hammerschmidt, Prof. Reinhard Büchsel und weitere Musikexperten angehörten. Neben jungen Musikern aus Deutschland waren auch viele Teilnehmer aus Polen und der lettischen Partnergemeinde dabei. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden demnächst bekannt gegeben.



