Beschuss einer Grundschule im Südiran: Über hundert Tote in Minab
Am 28. Februar 2026 ereignete sich ein tragischer Vorfall im Südiran, als eine Grundschule in der Stadt Minab beschossen wurde. Laut offiziellen iranischen Quellen kamen dabei weit über hundert Menschen ums Leben, darunter zahlreiche Kinder und Lehrkräfte. Der SPIEGEL konnte in einer umfassenden Recherche etliche Videos und Fotos verifizieren, die das erschütternde Ausmaß der Zerstörung deutlich machen.
Verifizierte Beweise zeigen die Zerstörung
Die verifizierten Aufnahmen, die unter anderem im iranischen Staatsfernsehen verbreitet wurden, zeigen die stark beschädigte Schule in Minab. Die Bilder lassen erahnen, wie massiv der Angriff war und welche humanitären Folgen er hat. Die genauen Umstände des Beschusses sind jedoch noch nicht vollständig geklärt, und es bleiben viele Fragen offen.
Die internationale Gemeinschaft reagierte mit Bestürzung auf den Vorfall, während die iranischen Behörden eine gründliche Untersuchung angekündigt haben. Dieser Angriff unterstreicht die anhaltenden Konflikte in der Region und die verheerenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, insbesondere auf schutzbedürftige Gruppen wie Schülerinnen und Schüler.
Die Berichterstattung von Nikolai Antoniadis, Steffen Lüdke, Friederike Röhreke und Fritz Schaap liefert wichtige Einblicke, doch aufgrund von Zugangsbeschränkungen sind weitere Details derzeit nicht öffentlich verfügbar. Die Ereignisse in Minab werfen ein grelles Licht auf die humanitäre Krise im Iran und fordern zu dringenden Maßnahmen auf.



