Hillary Clinton im SPIEGEL-Interview: Trump behindert Epstein-Aufklärung
Clinton: Trump behindert Epstein-Aufklärung

Hillary Clinton kritisiert Trump scharf im SPIEGEL-Gespräch

In einem exklusiven Interview mit dem SPIEGEL hat die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton schwere Vorwürfe gegen Präsident Donald Trump erhoben. Die demokratische Politikerin beschuldigt den Amtsinhaber, die Aufklärung im Fall des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein aktiv zu behindern. Gleichzeitig verteidigte sie ihren Ehemann, den früheren Präsidenten Bill Clinton, und betonte, er habe Epstein nicht nahegestanden.

Vorwürfe der Behinderung und schändlichen Politik

Clinton äußerte sich deutlich zu Trumps Umgang mit dem Epstein-Skandal. "Die Bemühungen, die Wahrheit über Epsteins Netzwerk ans Licht zu bringen, werden systematisch untergraben", so die Ex-Außenministerin. Sie warf Trump vor, durch seine Einflussnahme und politischen Manöver eine lückenlose Aufarbeitung zu verhindern. Diese Aussagen fallen in eine Zeit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit für den Fall, der seit Epsteins Tod im Jahr 2019 für kontroverse Diskussionen sorgt.

Darüber hinaus kritisierte Clinton die Außenpolitik des aktuellen Präsidenten scharf. "Seine Politik gegenüber der Ukraine ist nicht nur falsch, sondern schändlich", erklärte sie im Gespräch mit den SPIEGEL-Journalisten Alexandra Berlin und Maximilian Popp. Damit bezog sie sich auf Trumps umstrittene Haltung im Ukraine-Konflikt, die international bereits mehrfach auf Kritik gestoßen ist.

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Sorge um demokratische Prozesse

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin äußerte auch Besorgnis über die Integrität der kommenden Wahlen. "Wir müssen darum kämpfen, dass Trump die kommende Wahl nicht untergräbt", forderte Clinton. Sie verwies auf mögliche Versuche, demokratische Abläufe zu beeinträchtigen, und rief zu Wachsamkeit auf.

Das Interview, das am 17. Februar 2026 geführt wurde, zeigt Clinton in einer entschlossenen Rolle als Kritikerin der aktuellen US-Administration. Ihre Aussagen verdeutlichen die anhaltenden politischen Spannungen in den Vereinigten Staaten und werfen Fragen zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen auf.

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