Hillary Clinton warnt vor transatlantischem Autokratie-Bündnis mit Putin als Anstifter
Clinton warnt vor Autokratie-Bündnis mit Putin als Anstifter

Hillary Clinton warnt vor transatlantischem Bündnis der Autokratie mit Putin als treibender Kraft

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hat auf der Konferenz World Forum 2026 in Berlin eindringlich vor einem transatlantischen Bündnis der Autokratie gewarnt, das die Grundfesten der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit untergraben könnte. Bei ihrer Rede nannte sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin als zentralen Anstifter dieser Bewegung.

Putin als Finanzier und Förderer antidemokratischer Kräfte

Clinton betonte, dass Putin diese Entwicklung aktiv fördere und finanziere. Er sei der wichtigste Anstifter der Maßnahmen gegen die Demokratie in ganz Europa und verfüge über zahlreiche Verbündete in den Vereinigten Staaten. Die 78-Jährige, die 2016 als Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten gegen Donald Trump verlor, verwies auf langjährige Vorahnungen: Es bahnt sich schon sehr lange an.

Sie erinnerte daran, dass sie vor Jahren von einer großen rechten Verschwörung gesprochen habe und dafür belächelt worden sei. Aber wissen Sie was? Es gab sie und es gibt sie, so Clinton. Heute sehe man die Auswirkungen überall: Geld fließe von Putin und seinen oligarchischen Verbündeten an politische Parteien in Europa.

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Techno-Autokraten und rechte Parteien als Teil der Bewegung

Clinton nannte konkret Techno-Autokraten wie Elon Musk, die sich an rechte Parteien in Deutschland und Großbritannien richteten. Dies sei keine spontane Entwicklung oder das Werk einer einzelnen charismatischen Person, sondern eine organisierte Bewegung. Es ist eine Bewegung, um die Uhr zurückzudrehen, mit Blick auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Rechte aller Bürger.

Wer sich für Demokratie und gerechte Wohlstandsverteilung einsetze, müsse sich der mächtigen Gegner bewusst sein. Das World Forum 2026, das von der Stiftung Cinema for Peace mitorganisiert wird und parallel zur Berlinale läuft, diente als Plattform für diese Warnungen. Clinton betonte, dass die Bedrohung real und gegenwärtig sei, und rief zu Wachsamkeit und Engagement für demokratische Werte auf.

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