CPAC in Texas: JD Vance als republikanischer Favorit für 2028 gekürt – Rubio auf Platz zwei
CPAC: JD Vance Favorit für republikanische Kandidatur 2028

CPAC-Konferenz in Texas: JD Vance als republikanischer Favorit für 2028 gekürt

Bei der jährlichen Conservative Political Action Conference (CPAC) im texanischen Grapevine hat sich US-Vizepräsident JD Vance als klarer Favorit für die republikanische Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 positioniert. In einer am Samstag veröffentlichten Testabstimmung erhielt Vance rund 53 Prozent der mehr als 1600 abgegebenen Stimmen der Parteibasis.

Rubio auf Platz zwei mit deutlichem Zuwachs

US-Außenminister Marco Rubio landete mit 35 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Platz. Kein anderer potenzieller Kandidat erreichte mehr als zwei Prozent. Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungsindikator innerhalb der republikanischen Basis, auch wenn sie keine verbindliche Vorhersage für die tatsächliche Kandidatenkür darstellt.

Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Konzentration der Unterstützung des rechten Parteiflügels auf diese beiden Politiker. Die CPAC-Konferenz zieht traditionell vor allem Anhänger der „Make America Great Again“-Bewegung (MAGA) von US-Präsident Donald Trump an.

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Hintergründe und Entwicklungen

Donald Trump selbst darf nach seiner aktuellen zweiten Amtszeit bei der Wahl 2028 nicht erneut antreten. Im vergangenen Jahr hatte Vance die CPAC-Umfrage noch mit 61 Prozent deutlich angeführt, damals vor dem früheren Trump-Berater Steve Bannon und Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Rubio kam zu diesem Zeitpunkt lediglich auf drei Prozent.

Die stark gestiegene Beliebtheit von Marco Rubio wird auf seine zentrale Rolle bei den jüngsten US-Militäreinsätzen in Venezuela und im Iran zurückgeführt. Seine Position als Außenminister hat ihm innerhalb der republikanischen Basis deutlich an Profil gewinnen lassen.

Parallelproteste unter dem Motto „No Kings“

Parallel zum letzten Tag der CPAC-Konferenz gingen in den USA landesweit Menschen unter dem Motto „No Kings“ („Keine Könige“) auf die Straße. Nach Angaben der Veranstalter fanden in allen 50 Bundesstaaten Proteste statt, die sich neben der Migrationspolitik der US-Regierung auch gegen außenpolitische Entscheidungen sowie steigende Lebenshaltungskosten richteten.

Die CPAC-Abstimmung verdeutlicht die aktuellen Machtverhältnisse innerhalb der Republikanischen Partei und gibt einen ersten Ausblick auf den innerparteilichen Wettstreit um die Nachfolge von Donald Trump. Beobachter werten die Ergebnisse als Signal für eine mögliche Polarisierung zwischen dem Vance-loyalen MAGA-Flügel und den traditionelleren konservativen Kräften, die Rubio unterstützen.

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