US-Senator Graham lobt Merz als Trump-Versteher bei Münchner Sicherheitskonferenz
Graham lobt Merz als Trump-Versteher bei Sicherheitskonferenz

US-Senator Graham zeigt sich beeindruckt von Merz und Starmer

Der republikanische US-Senator und enge Vertraute von Donald Trump, Lindsey Graham, hat Bundeskanzler Friedrich Merz für seine klare Position im Iran-Konflikt ausdrücklich gelobt. „Merz hat gesagt, Iran wird fallen. Gott segne ihn“, erklärte Graham am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz vor versammelten Journalisten. Der erfahrene Außenpolitiker fügte hinzu: „Ich denke, der deutsche Bundeskanzler verdient einen sehr guten Platz in der Geschichte, weil er gesagt hat, dass dieses Regime verschwinden muss.“

Merz' Iran-Aussagen finden internationale Anerkennung

Bundeskanzler Merz hatte bereits Mitte Januar während einer Indien-Reise angesichts der anhaltenden Massenproteste im Iran seine Erwartung eines politischen Umbruchs deutlich gemacht. „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende“, so Merz damals. „Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen.“ Diese deutlichen Worte scheinen bei internationalen Partnern auf fruchtbaren Boden zu fallen.

Graham: „Sie scheinen Trump ziemlich gut durchschaut zu haben“

Der 70-jährige Senator Graham äußerte sich insgesamt äußerst positiv über seine Gespräche mit Merz und dem britischen Premierminister Keir Starmer während der Sicherheitskonferenz. „Ich war von beiden beeindruckt“, betonte Graham. „Sie scheinen Trump ziemlich gut durchschaut zu haben.“ Graham, der zu den erfahrensten Außenpolitikern der USA zählt und einen exzellenten Draht zu Trump pflegt, tauschte sich nach eigenen Angaben auch während der Konferenz regelmäßig mit dem ehemaligen Präsidenten aus.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Engagement für Regimewechsel im Iran

Lindsey Graham gehört zu den vehementesten Befürwortern eines Führungswechsels im Iran. Dies unterstrich er am Samstag bei einer von Oppositionellen organisierten Großdemonstration in München, wo er vor geschätzten 200.000 Teilnehmern sprach. Seine klare Haltung zum Iran-Regime bildet einen zentralen Punkt seiner außenpolitischen Agenda.

Zur europäischen nuklearen Abschreckung: „Das ist mir eigentlich egal“

Gegen die Gespräche zwischen Bundeskanzler Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über eine intensivierte Kooperation bei der nuklearen Abschreckung hat Graham keine Einwände. „Das ist mir eigentlich egal. Ich möchte nukleare Abschreckung haben. Ich halte das für wichtig“, betonte der Senator. „Wir haben Abschreckungskraft eingebüßt, lasst sie uns zurückgewinnen. Die Welt braucht eine knallharte Nato.“ Damit positioniert er sich klar für eine starke und entschlossene Verteidigungsallianz.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration