Hamas fordert von Trumps Friedensrat Druck auf Israel: Aggression beenden
Hamas an Trumps Friedensrat: Israel muss Aggression beenden

Hamas stellt Forderungen an Trumps umstrittenen Friedensrat

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat anlässlich der ersten Sitzung des von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensrats eine deutliche Stellungnahme veröffentlicht. In ihrer Erforderung richtet sie sich direkt an die internationale Gemeinschaft und die beteiligten Staaten des Gremiums.

Internationaler Druck auf Israel gefordert

Die Hamas verlangt von den Mitgliedern des Friedensrats, praktische Schritte zu ergreifen, um Israel zu zwingen, seine militärischen Aktionen einzustellen. Konkret fordert die Organisation die Öffnung der Grenzübergänge, den ungehinderten Zugang humanitärer Hilfe und den sofortigen Beginn des Wiederaufbaus im Gazastreifen.

„Jeder politische Weg oder Vereinbarungen, die in Bezug auf den Gazastreifen und die Zukunft unseres palästinensischen Volkes diskutiert werden“, so die Hamas in ihrer Erklärung, „müssen auf der vollständigen Beendigung der Aggression, Aufhebung der Belagerung und der Gewährleistung der legitimen nationalen Rechte unseres Volkes beruhen.“

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Trumps Milliardenhilfen und Netanjahus Bedingungen

Bei der ersten Sitzung des Friedensrats in Washington kündigte US-Präsident Trump Milliardenhilfen für das durch den Krieg zwischen Israel und der Hamas schwer zerstörte Küstengebiet an. Diese finanziellen Mittel sollen den Wiederaufbau des Gazastreifens ermöglichen und langfristige Stabilität fördern.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stellte jedoch klare Bedingungen: Der Wiederaufbau kann erst nach einer vollständigen Entwaffnung der Hamas beginnen. Diese Vereinbarung habe man explizit mit den Vereinigten Staaten getroffen. Netanjahu erklärte dazu: „Die Hamas wird sehr bald vor einem Dilemma stehen. Die Waffen auf die leichte Weise niederlegen oder auf dem harten Weg.“

Hamas lehnt Entwaffnung rigoros ab

Die Hamas positioniert sich eindeutig gegen die Forderung nach Entwaffnung. Seit Beginn der Waffenruhe ist es der Organisation gelungen, ihre Herrschaft in den von ihr kontrollierten Gebieten Gazas erheblich zu festigen. Diese Machtkonsolidierung erschwert internationale Bemühungen um eine dauerhafte Friedenslösung.

Trump nannte bei der Sitzung mehrere Staaten – darunter Marokko, Albanien, Kosovo, Kasachstan und Indonesien –, die bereit sein sollen, Tausende Soldaten in den Küstenstreifen zu entsenden. Diese Truppen sollen für dauerhaften Frieden sorgen. Allerdings hat sich bisher kein Land bereiterklärt, die heikle Aufgabe der Entwaffnung der Hamas zu übernehmen.

Der US-Präsident äußerte sich optimistisch: „Ich denke, sie werden ihre Waffen abgeben.“ Gleichzeitig drohte er mit harten Konsequenzen für den Fall, dass die Hamas dieser Forderung nicht nachkommt.

Internationale Skepsis gegenüber Trumps Friedensrat

Deutschland und zahlreiche andere europäische Staaten lehnen eine Beteiligung an Trumps Friedensrat ab. Der Grund: Das Gremium wird als direkte Konkurrenz zu den Vereinten Nationen betrachtet, die von Trump wiederholt kritisiert wurden. Diese Ablehnung unterstreicht die politischen Spannungen, die mit dem alternativen Friedensprozess verbunden sind.

Die Situation im Gazastreifen bleibt somit äußerst angespannt. Während internationale Hilfsgelder in Aussicht gestellt werden, stehen sich unvereinbare Positionen gegenüber: Die Hamas beharrt auf ihren Forderungen nach Beendigung der israelischen Maßnahmen, während Israel die Entwaffnung der Terrororganisation zur Voraussetzung für jeden Wiederaufbau macht.

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