Pete Hegseths peinlicher Bibelpatzer: Pentagon-Zitat stammt aus »Pulp Fiction«
Hegseths Bibelpatzer: Pentagon-Zitat aus »Pulp Fiction«

Pete Hegseths peinlicher Bibelpatzer im Pentagon

Ein vermeintlicher Bibelvers bei einer Andacht im Pentagon entpuppt sich als Zitat aus einem Kultfilm – und bringt US-Kriegsminister Pete Hegseth in eine äußerst unangenehme Situation. Der Vorfall sorgt derzeit für erheblichen Spott in den sozialen Medien und zwingt das Verteidigungsministerium zu Schadensbegrenzung.

Der Fauxpas bei der Pentagon-Andacht

Bei einer offiziellen Andacht im Hauptquartier des US-Verteidigungsministeriums wollte Pete Hegseth eigentlich die erfolgreiche Rettungsmission im Iran mit einem passenden Bibelvers würdigen. Stattdessen zitierte der Kriegsminister jedoch einen berühmten Satz aus Quentin Tarantinos Filmklassiker »Pulp Fiction«: "The Lord bless you and keep you." Dieser Ausspruch stammt nicht aus der Heiligen Schrift, sondern aus einer ikonischen Szene des Gangsterfilms.

Reaktionen und Aufklärung in den sozialen Netzwerken

Der Account »Republicans Against Trump«, der nach eigenen Angaben von konservativen Republikanern betrieben wird, veröffentlichte umgehend einen direkten Vergleich auf X. Innerhalb kürzester Zeit wurden die sozialen Netzwerke mit zahlreichen Varianten und Parodien dieser peinlichen Verwechslung überschwemmt. Die Szene aus »Pulp Fiction« erlangte dadurch unerwartete politische Relevanz.

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Schadensbegrenzung durch das Verteidigungsministerium

Für Pete Hegseth, der sich selbst als bibelfest darstellt und seine politische Mission oft in religiösen Begriffen beschreibt, ist dieser Patzer besonders peinlich. Sein Assistent für Öffentlichkeitsarbeit, Sean Parnell, sah sich gezwungen, auf X eine ausführliche Bibel-Exegese zu veröffentlichen, um den Vorfall zu erklären. Das US-Verteidigungsministerium ging sogar noch weiter und bezeichnete die gesamte Angelegenheit zunächst als Fake-News.

Politische Konsequenzen und Hintergrund

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Kontroversen um den umstrittenen Pentagon-Chef. Pete Hegseth, der erst kürzlich in Kritik geriet, weil er gegen angeblich "fette" US-Generäle wetterte, dürfte nun ein Stoßgebet für seinen politischen Ruf gen Himmel schicken. Die peinliche Verwechslung von Filmzitat und Bibelvers untergräbt seine Glaubwürdigkeit als religiös fundierter Politiker und gibt politischen Gegnern neues Angriffsmaterial.

Die Andacht im Pentagon, die eigentlich der Würdigung einer militärischen Erfolgsmission dienen sollte, entwickelte sich so zu einem ungewollten Medienspektakel. Während das Verteidigungsministerium weiter an der Aufklärung arbeitet, bleibt die Frage, wie sich dieser Fauxpas auf die Autorität des Kriegsministers in religiösen und militärischen Kreisen auswirken wird.

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