Iran beschlagnahmt zwei Frachter in der Straße von Hormus
Iran beschlagnahmt zwei Frachter in der Straße von Hormus

Iranische Revolutionswächter beschlagnahmen zwei Frachter

Die iranischen Revolutionswächter haben nach eigenen Angaben zwei Schiffe beschlagnahmt, die die strategisch wichtige Straße von Hormus passieren wollten. Bei den festgesetzten Schiffen handelt es sich um die "MSC Francesca" und die "Epaminondas". Die Revolutionswächter begründeten die Aktion mit fehlenden Durchfahrtsgenehmigungen und manipulierten Navigationssystemen, die angeblich die Sicherheit auf See gefährdet hätten.

Hintergründe der Beschlagnahmung

Die beiden Frachter wurden zuvor von iranischen Streitkräften beschossen und manövrierunfähig gemacht, wie die BBC berichtete. Anschließend wurden sie in Richtung der iranischen Küste geleitet. Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte die Namen der Schiffe. Laut dem Trackingdienst Vesselfinder handelt es sich bei der "Epaminondas" um ein Containerschiff unter der Flagge Liberias, das von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs war. Die "MSC Francesca" fährt unter der Flagge Panamas und lag zuletzt vor der Küste Saudi-Arabiens.

Zusätzlich wurde das Containerschiff "Euphoria" attackiert, das sich nach iranischen Angaben in griechischem Besitz befinden soll. Die iranischen Revolutionswächter erklärten, dass alle drei Schiffe keine gültige Genehmigung für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus besessen hätten.

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Auswirkungen auf die Schifffahrt

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Wasserstraßen für den globalen Ölhandel. Immer wieder kommt es in der Region zu ähnlichen Vorfällen. Das von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Die Lage bleibt auch nach der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Verlängerung der Waffenruhe angespannt.

Im Krieg gegen Iran wird die Munition knapp: Der US-Armee mangelt es allmählich an Flugabwehrgeschossen und Marschflugkörpern. Dieser Engpass könnte weitreichende Folgen haben, unter anderem für die Ukraine, die möglicherweise als erstes die Auswirkungen zu spüren bekommt.

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