Lukaschenko beschenkt Kim Jong-un mit Gewehr: Diktatoren-Allianz zwischen Belarus und Nordkorea
Lukaschenko schenkt Kim Gewehr: Diktatoren-Allianz wächst

Diktatoren unter sich: Lukaschenko überreicht Kim Jong-un Gewehr als Gastgeschenk

Bei einem zweitägigen Staatsbesuch in Pjöngjang hat Belarus-Machthaber Alexander Lukaschenko Nordkorea-Diktator Kim Jong-un ein besonderes Gastgeschenk überreicht: ein Gewehr. Die makabre Begründung des 71-jährigen Lukaschenko lautete: „Falls Feinde auftauchen“. Der 42-jährige Kim Jong-un ließ sich nicht lange bitten und lud die Waffe vor laufenden Kameras demonstrativ durch. Lukaschenko kommentierte süffisant: „Mit Waffen kann Kim Jong-un umgehen.“

Opulenter Austausch von Geschenken zwischen den Machthabern

Neben dem Gewehr brachte der belarussische Diktator weitere Gastgeschenke mit: Wodka, Brot, Schokolade und traditionelle Stoffe. Kim Jong-un revanchierte sich mit einer riesigen Vase, die mit aufwendigen Häkelarbeiten verziert war und ein monumentales Portrait Lukaschenkos zeigte. Zusätzlich überreichte der nordkoreanische Machthaber ein opulentes Schwert sowie eine speziell geprägte Münze. Dieser aufwendige Austausch unterstreicht die symbolische Bedeutung des Besuchs.

Abkommen über „Freundschaft und Zusammenarbeit“ unterzeichnet

Am ersten Tag des Besuchs unterzeichneten beide Staatschefs ein Abkommen über „Freundschaft und Zusammenarbeit“ zwischen Belarus und Nordkorea. Details zu dem Vertrag wurden nur spärlich bekanntgegeben, was Spekulationen über den genauen Inhalt nährt. Lukaschenko bezeichnete das Dokument als „fundamentales Dokument“, das die bilateralen Beziehungen auf eine „prinzipiell neue Stufe“ heben solle – wenn auch „mit großer Verspätung“. Er betonte die historischen Verbindungen beider Staaten, die bis in die Sowjetzeit zurückreichen und nie abgerissen seien. Die Wirtschaften seien „komplementär“, was auf mögliche Kooperationen im militärischen oder industriellen Bereich hindeutet.

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Lukaschenko legt Blumen im Namen von Putin nieder

Während des Besuchs legte Lukaschenko nicht nur einen Kranz für die „Helden Koreas“ nieder, sondern auch einen Blumenstrauß im Namen von Kreml-Machthaber Wladimir Putin. Diese Geste dient als Dank für Nordkoreas Unterstützung in Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine und demonstriert die enge Verbindung zwischen Minsk und Moskau. Putin und Lukaschenko gelten seit Jahren als enge Verbündete, und das Timing des Besuchs ist besonders brisant: Erst 2024 war Putin selbst in Pjöngjang zu Gast, nun folgt Lukaschenko seinem wichtigsten Partner nach.

Gefährliche Achse gewinnt an internationalem Gewicht

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich die Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea deutlich intensiviert. Mit Lukaschenkos Besuch in Pjöngjang reiht sich Belarus nun sichtbar in diese gefährliche Achse ein. Für den Westen wächst die Sorge vor den Konsequenzen dieser verstärkten Allianz. Je enger Russland, Belarus und Nordkorea zusammenarbeiten und gemeinsam auftreten, desto mehr Gewicht erhält dieses Bündnis auf der internationalen Bühne. Die symbolträchtigen Gesten und militärisch anmutenden Geschenke unterstreichen die strategische Ausrichtung dieser Partnerschaft.

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