Mojtaba Chamenei überlebte Luftangriff knapp: Vater tot, Militärchef in Stücke gerissen
Mojtaba Chamenei überlebte Luftangriff knapp

Neue Details zum Luftangriff auf den Mullah-Palast in Teheran

Ein aktueller Bericht liefert erschütternde Einblicke in die Folgen des Militärschlags der USA und Israel auf den iranischen Mullah-Palast. Der neue oberste Führer des Iran, Mojtaba Chamenei (56), entging dem Tod offenbar nur durch puren Zufall. Wenige Minuten, bevor Raketen sein Wohnhaus trafen, hatte er das Gebäude verlassen, um in seinem Garten spazieren zu gehen.

Audio-Mitschnitt belegt gezielten Angriff

Ein vertraulicher Audio-Mitschnitt, der der britischen Zeitung The Telegraph vorliegt und nach Angaben der Redaktion unabhängig verifiziert wurde, zeigt deutlich, dass Mojtaba Chamenei ein primäres Ziel desselben Angriffs war, bei dem sein Vater Ali Chamenei (†86) sowie weitere Mitglieder der Führungselite der Islamischen Republik ums Leben kamen. Kurz vor dem Einschlag der israelischen Blue Sparrow-Raketen am 28. Februar um 9.32 Uhr Ortszeit hatte Chamenei seine Residenz verlassen, um etwas zu erledigen.

Laut dem Mitschnitt erlitt Mojtaba Chamenei bei den Angriffen eine Beinverletzung. Seine Ehefrau und sein Sohn wurden sofort getötet, sein Schwager sogar enthauptet. Seitdem gab es kein öffentliches Lebenszeichen von Irans neuem Ober-Mullah. Seine einzige Botschaft an die Bevölkerung wurde lediglich in Form einer schriftlichen Erklärung verbreitet, die im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Dies löste Spekulationen aus, unter anderem vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, dass Chamenei möglicherweise schwerer verletzt sein könnte, als der Iran offiziell zugibt.

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Familie Chamenei sollte offenbar ausgelöscht werden

Die Angriffe trafen gleichzeitig mehrere Orte innerhalb des Bürokomplexes und schienen darauf abzuzielen, die gesamte Familie Chamenei zu vernichten. Dies berichtete Mazaher Hosseini, Protokollchef im Büro von Ali Chamenei, bei einem Treffen mit hochrangigen Geistlichen und Kommandeuren der Islamischen Revolutionsgarden am 12. März in Teheran. Audiomitschnitte dieses Treffens gelangten ebenfalls an die britische Zeitung.

Getroffen wurde sowohl Mojtabas Wohnung in einem der oberen Stockwerke als auch die darunterliegende Wohnung seines Schwagers Misbah al-Huda Bagheri Kani. Die Rakete war so mächtig, dass sie nach unten drang, wo sich Herr Misbah befand, und in Herrn Misbahs Zimmer einschlug, erklärte Hosseini. Die Raketen schlugen so ein, dass sein Kopf in zwei Hälften geteilt wurde.

Militärchef gezielt angegriffen

Auch der Militärchef Mohammad Shirazi sei gezielt angegriffen worden, um die Nachfolgeplanung zu torpedieren, so Hosseini weiter. Shirazi galt als zentrales Bindeglied zwischen dem iranischen Militärkommando und dem Obersten Führer. Er wurde in Stücke gerissen – sie konnten nichts von ihm finden, und am Ende fanden sie ein paar Kilo Fleisch und identifizierten es als seinen Körper, berichtete Hosseini auf dem Audio-Mitschnitt.

Die neuen Enthüllungen unterstreichen die Brutalität des Luftangriffs und werfen Fragen zur aktuellen Lage im Iran auf. Die genauen Umstände, wie Mojtaba Chamenei den Angriff überleben konnte, bleiben unklar, doch die Audio-Aufzeichnungen liefern erstmals detaillierte Einblicke in die verheerenden Folgen für die Führungsspitze des Landes.

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