Nahost-Konflikt eskaliert: 123 Tote im Libanon, USA versenken iranische Schiffe
Nahost-Konflikt: 123 Tote im Libanon, USA versenken Schiffe

Nahost-Konflikt eskaliert weiter: Siebter Kriegstag mit verheerenden Folgen

Die Krise im Nahen Osten hat sich am siebten Tag des Iran-Krieges weiter zugespitzt. Die Zahl der Todesopfer im Libanon ist auf 123 gestiegen, während 683 Menschen verletzt wurden, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte. In der Nacht griff die israelische Luftwaffe erneut Stellungen in Teheran und den südlichen Vororten von Beirut an, nachdem Bewohner dringend zur Evakuierung aufgefordert worden waren.

Hisbollah ruft zur Räumung israelischer Grenzorte auf

Die proiranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon reagierte umgehend und forderte israelische Anwohner zur Räumung von Grenzorten innerhalb eines fünf Kilometer Radius auf. In einer auf Hebräisch veröffentlichten Telegram-Nachricht kündigte die Miliz an, dass der israelische Angriff nicht unbeantwortet bleiben werde. Parallel dazu griff das israelische Militär erneut Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran an und kündigte weitere Überraschungen zur Zerschlagung des iranischen Militärs an.

USA melden Versenkung von über 30 iranischen Schiffen

Die USA vermeldeten in der Nacht, dass bereits über 30 iranische Schiffe versenkt worden seien, darunter auch ein Drohnenschiff. Admiral Brad Cooper, Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos, erklärte, die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn um 90 Prozent zurückgegangen. US-Präsident Donald Trump (79) betonte in Washington, dass die Luftabwehr und Raketen des Irans ganz oder in großen Teilen zerstört seien. Alle ihre Flugzeuge sind weg, sagte er und fügte hinzu, dass 60 Prozent der Raketen und 64 Prozent der Abschussvorrichtungen ausgeschaltet seien.

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US-Kongress stellt sich hinter Trumps Militärschlag

Für seinen Militärschlag erhielt Präsident Trump nun auch die Unterstützung des Parlaments. Der US-Kongress lehnte eine Resolution der Demokraten ab, die Trumps Angriffe auf den Iran stoppen sollte. Die Abstimmung scheiterte mit 212 zu 219 Stimmen, womit der Präsident den Krieg ohne parlamentarische Zustimmung weiterführen kann. Zuvor hatte bereits der Senat eine ähnliche Resolution abgelehnt.

Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Katar abgewehrt

Ein Drohnenangriff auf den größten US-Stützpunkt im Nahen Osten, den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar, konnte nach Angaben des dortigen Verteidigungsministeriums erfolgreich abgewehrt werden. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr durch iranische Angriffe in der Region.

Evakuierungsflug für Touristen muss umkehren

Für Touristen im Nahen Osten bleibt die Lage äußerst angespannt. Ein zur Rückholung gestrandeter Franzosen gecharterter Air-France-Flug musste wegen Raketenbeschusses in der Region umkehren. Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot (42) erklärte gegenüber dem Sender TF1, dass rund 5000 Franzosen die Krisenregion verlassen wollen, von denen bisher 750 zurückgeholt wurden. Die Airline Etihad nimmt den Flugbetrieb teilweise wieder auf und fliegt von Abu Dhabi unter anderem nach Frankfurt, London, Paris und Zürich.

Die Entwicklungen am siebten Tag des Iran-Krieges zeigen eine eskalierende Dynamik mit schwerwiegenden humanitären Folgen und internationalen Verwicklungen. Die Situation bleibt unberechenbar, während die beteiligten Parteien ihre militärischen Operationen fortsetzen.

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