Netanjahu prophezeit Ende des iranischen Regimes: 'Schwächer denn je'
In einer am Abend veröffentlichten Videobotschaft hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine deutliche Prognose zum Iran abgegeben. Er geht davon aus, dass das Ayatollah-Regime in Teheran früher oder später gestürzt werden wird. "Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je", erklärte Netanjahu in seiner Ansprache und fügte mit Nachdruck hinzu: "Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen."
Keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel
Netanjahu betonte zugleich, dass der Iran Israel zwar weiterhin bedrohen könne, jedoch keine existenzielle Gefahr mehr darstelle. Der Kampf gegen die iranische Führung sei noch nicht vorbei, so der Regierungschef, aber Teheran sei inzwischen nicht mehr in der Lage, Zehntausende ballistische Raketen und Marschflugkörper auf Israel abzufeuern. Diese Einschätzung markiert eine bedeutende Verschiebung in der sicherheitspolitischen Bewertung der Lage.
Wiederholte Aufrufe zum Sturz der Führung
Der israelische Regierungschef hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach direkt an das iranische Volk gewandt und dabei zum Sturz der Führung in Teheran aufgerufen. Diese wiederholten Appelle unterstreichen die strategische Bedeutung, die Netanjahu einem Regimewechsel im Iran beimisst. Wie und wann genau sich ein solcher Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er in seiner aktuellen Botschaft allerdings offen.
Die Äußerungen Netanjahus fallen in eine Phase erhöhter Spannungen im Nahen Osten und reflektieren die anhaltenden geopolitischen Rivalitäten in der Region. Seine Einschätzung, dass das iranische Regime geschwächt sei, dürfte internationale Debatten über die Zukunft des Landes und dessen Rolle im regionalen Kräftegleichgewicht weiter anheizen.



