Netanjahu verspricht schnelle Militäraktion: Kein Endlos-Krieg gegen Iran
Netanjahu: Kein Endlos-Krieg gegen Iran

Netanjahu betont Entschlossenheit: Kein langwieriger Krieg gegen Iran

In seinem ersten großen Auftritt seit Beginn der Militäroperation am Samstagmorgen hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (76) klare Worte gefunden. Im exklusiven Interview mit dem US-Sender Fox News sprach der Regierungschef über die aktuelle Lage und die Ziele der Militäraktion „Epische Wut“.

„Schnelle und entschlossene Aktion“ versprochen

Netanjahu stellte gegenüber Moderator Sean Hannity (64) unmissverständlich klar: „Das wird eine schnelle und entschlossene Aktion. Es wird keine Jahre dauern.“ Der Premierminister begründete den Zeitpunkt der Militäroperation mit der dringenden Notwendigkeit, jetzt zu handeln, bevor das iranische Raketen- und Atombombenprogramm unangreifbar würde.

„Nach den Angriffen auf Atomanlagen und Raketeninfrastruktur im Jahr 2025 hat der Iran begonnen, neue Standorte, neue Anlagen und unterirdische Bunker zu bauen“, erklärte Netanjahu. „Wenn jetzt keine Maßnahmen ergriffen worden wären, hätte man in Zukunft keine Maßnahmen mehr ergreifen können.“ Seiner Einschätzung nach wäre das Programm sonst „innerhalb von Monaten“ nicht mehr zu stoppen gewesen.

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Warnung vor europäischer Bedrohung

Der israelische Regierungschef warnte eindringlich vor den langfristigen Konsequenzen eines nicht gestoppten iranischen Raketenprogramms. „Wenn diese Massenmörder über Massenvernichtungswaffen verfügen, werden die Menschen fragen, warum Sie nichts dagegen unternommen haben“, sagte Netanjahu mit Blick auf mögliche zukünftige Raketen, die sogar US-Städte erreichen könnten.

Besonders dramatisch schilderte er die aktuelle Bedrohungslage: „Iran ist 50 Nordkoreas. Diese Massenmörder in Teheran zielen auf Zivilisten, wir zielen auf Terroristen.“ Das Regime arbeite „fanatisch“ daran, die USA „zu zerstören“, so Netanjahus alarmierende Worte.

Die Gefahr sieht er nicht nur für Israel: „Ich habe gesagt: Sie werden nicht sehr lange brauchen. Sie bombardieren uns und sie werden Europa bombardieren.“ Als Beispiel nannte er bereits erfolgte Angriffe auf Zypern mit iranischen Raketen, die er als „Waffen des Terrors“ bezeichnete.

Ziel: Demokratische Veränderung im Iran

Netanjahu erteilte einem Endlos-Krieg eine klare Absage und betonte stattdessen politische Ziele: „Dieses Terrorregime im Iran ist am schwächsten Punkt, an dem es gewesen ist, seit es vor 47 Jahren den mutigen iranischen Menschen den Iran entrissen hat.“

Seine Vision: „Wir werden zuerst die Bedingungen dafür schaffen, dass das iranische Volk die Kontrolle über sein Schicksal übernimmt, seine eigene demokratisch gewählte Regierung zu bilden.“ Den Militärschlag bezeichnete er als „Tor zu einem umfassenderen Frieden“ und betonte: „Die Guten müssen früh genug handeln. Das nennt man Frieden durch Stärke.“

US-Unterstützung und nächtliche Entwicklungen

Die Entschlossenheit gegen den Iran findet laut Netanjahu Unterstützung auf höchster US-Ebene. Schon vor seiner Amtseinführung habe US-Präsident Trump bei einem Treffen in Mar-a-Lago (Florida) betont: „Wir müssen verhindern, dass der Iran Atomwaffen bekommt.“ Trump habe darin „eine klare Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten“ gesehen.

Während Netanjahu interviewt wurde, eskalierten die nächtlichen Kampfhandlungen weiter:

  • Die US-Botschaft in Riad (Saudi-Arabien) wurde von zwei Drohnen angegriffen, wobei es nur einen kleinen Brand und keine Verletzten gab
  • US-Präsident Trump kündigte an, die US-Armee werde „bald“ Vergeltungsmaßnahmen ergreifen
  • Israel beschoss einen Radiosender im Iran sowie Ziele im Libanon, darunter den Fernsehsender „Al-Manar TV“, der mit der Hisbollah in Verbindung gebracht wird

Diese Angriffe folgten auf Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel als Reaktion auf die Tötung des Ober-Mullahs Ali Chamenei (†86) in der vorherigen Nacht. Das israelische Militär setzt seitdem seine Angriffe auf Ziele im Libanon fort.

Netanjahu besuchte parallel zu den diplomatischen Aktivitäten am Montag eine Stadt bei Jerusalem, die von iranischen Raketen getroffen worden war – ein deutliches Zeichen der Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung und der Entschlossenheit seiner Regierung.

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